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Medizinindustrie nutzt das Internet als Medium

Der Informationsfluss und die Möglichkeiten zum Zugriff auf Informationen sind entscheidende Faktoren für geschäftlichen Erfolg. Dies gilt natürlich auch für die Medizinindustrie, die unterschiedlichsten Bedarfsträgern Internet-basierte Dienste für eine Vielzahl von Zwecken anbietet.Medizinindustrie nutzt das Internet als Medium

Gesundheit

Alles andere als ein stereotyper Dienst auf Internet-Basis ist e.Medical (eingetragenes Warenzeichen), ein hochgradig integrierter Dienst zur medizinischen Unterstützung per Internet. Hauptziel bei diesem Dienst war eine Strukturierung der vielen Angebote von Firmen, die medizinische Unterstützungsdienste anbieten. Diese Unternehmen haben untereinander die gemeinschaftliche Verwaltung von Daten vereinbart, die es möglich macht, medizinische Daten über ein sicheres Netzwerk anzufordern oder zur Verfügung zu stellen (über das http-Standardprotokoll nach dem SSL-Datensicherungsverfahren mit 128-Bit-Verschlüsselung). Diese gemeinsam genutzten Daten können Datenbanken mit personenbezogenen medizinischen Daten von im Ausland lebenden Personen, Wanderarbeitern oder Patienten in abgelegenen Gegenden sein, aber auch Bulletins, Meetings, medizinische Seminare, Berichte, Bilder, Forschungsergebnisse, Logistik-Informationen und praktisch alle sonstigen Informationen, an denen in Unternehmen der medizinischen Industrie und ihren Tochtergesellschaften Bedarf bestehen könnte. Mit einem solchen integrierten LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) soll eine leicht zugängliche Plattform geschaffen werden, auf der beispielsweise persönliche medizinische Fälle von einem entsprechend spezialisierten Arzt irgendwo auf der Welt untersucht werden können. Auf diese Weise erhält die Ärzteschaft eine unmittelbare Übersicht über die medizinische Vorgeschichte des Patienten. Diese direkte Zugriffsmöglichkeit verringert nicht nur den Aufwand für Untersuchungen, sondern auch die Krankenhauskosten und -aufenthaltszeiten. Ein weiteres Beispiel für die Vorteile eines solchen integrierten Systems ist, dass die Ärzte auf diese Weise sowohl Textbeschreibungen als auch grafische Informationen zu den von ihnen gesuchten Daten abrufen könnten. Bilder zu einer diabetischen Retinopathie beispielsweise könnten unter Umgehung der kostenintensiven und Zeit raubenden Wege zur Verfügung gestellt und betrachtet werden, die bislang für die Verbreitung solcher Informationen notwendig waren. Die Nutzung der Möglichkeiten des Zeitalters der elektronischen Kommunikation in der medizinischen Praxis erweist sich damit als wertvolles Vorhaben, das seinen Aufwand wert ist.

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