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Inhalt archiviert am 2024-05-27
Role of microbial mats in bioremediation of hydrocarbon polluted coastal zones

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Bewertung des Potentials von Mikroorganismen für die Sanierung von marinen, mit Öl verunreinigten Gebieten

Die hauptsächlich durch Öl verursachte Umweltverschmutzung in Küstengebieten hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Ökosysteme, die sich erst in vielen Jahren beheben lassen. Nichtsdestotrotz zeigen die in mikrobiellen Matten vorkommenden speziellen Mikroorganismen ein erhöhtes Potential für die biologische Sanierung von Sedimenten, die mit Öl verunreinigt wurden.

Im Rahmen des MATBIOPOL-Projekts wurden die physischen und biogeochemischen Eigenschaften sowie die betreffenden mikrobioellen Prozesse und die Artenvielfalt in verschiedenen Mattensystemen untersucht. Die gewonnenen Informationen verbesserten nicht nur das Verständnis von mikrobiellen Matten-Ökosystemen, sondern leisteten auch einen Beitrag zur Bewertung des Potentials dieser mikrobiellen Matten für die biologische Sanierung von mit Öl verunreinigten Sedimenten. Studien an ökologisch bedeutenden Mikroorganismen in verunreinigten Sedimenten brachten interessante Ergebnisse zur biologischen Vielfalt und Physiologie dieser Organismen. Durch chemische Analysen von Isolaten wurde die Eignung dieser Organismen für den Abbau ausgewählter Kohlenwasserstoffe bewertet. Forscher haben Standardmethoden der Mikrobiologie wie mikroskopische Beobachtungen für die Bestimmung der Morphologie sowie biochemische Verfahren einschließlich Substraten, Metabolismus und spezifischen Optima für die Beschreibung der betreffenden Physiologie verwendet. Insbesondere konnten mit Hilfe von konventionell genutzten Verfahren die meisten der isolierten heterotrophischen Kohlenwasserstoffbelastungen charakterisiert und als Pseudomonas spp., Acinetobacter spp. und Halomonas spp. bestimmt werden. Der Vergleich der Ergebnisse mit molekularen Untersuchungen anderer Partner zeigte, dass Marinobacter spp. eine umfassendere geografische Verbreitung in den mikrobiellen Matten aufweisen als anfangs gedacht. Überprüfende Studien an Isolaten haben verdeutlicht, dass gerade Kohlenwasserstoffketten weitgehend als Substrate verwendet werden können, während der Abbau von monoaromatischen Kohlenwasserstoffen nur in einem gewissen Ausmaß möglich ist. Besonders die Rhodococcus Isolate zeigen ein erhöhtes Potential für den schnellen Abbau von einzelnen Kohlenwasserstoffen sowie speziellen Kohlenwasserstoffmischungen und können deshalb wahrscheinlich für die Erzeugung von biologischen Tensiden in Zellen genutzt werden.

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