Behandlung städtischer Abfälle
Die durch Abfälle verursachte Umweltverschmutzung ist ein ernsthaftes Umweltproblem. Daher hat man sich im Rahmen des PAYT-Projekts (Pay-As-You-Throw) auf die Effektivität von und die Kenntnisse zu mengenorientierter Gebührengestaltung als politische Maßnahme zur Reduzierung von Haushaltsabfällen konzentriert. Der Schwerpunkt lag dabei auf Großstadtregionen. Die Forschungsarbeiten richteten sich auf die wissenschaftliche Analyse, das Potenzial und die Auswirkungen auf die städtische Umwelt. Außerdem wurden Lösungen und Empfehlungen erarbeitet. Als Resultat wurde ein Leitfaden erstellt, der alle Forschungsergebnisse vereint. Dieses Format eignet sich für politische Entscheidungsträger, die die variable Gebührengestaltung als Option für die städtische Verwaltung und Planung in Betracht ziehen. Überdies beinhaltet der Leitfaden Informationen, die für die vorher bestimmten Wissensbedürfnisse von städtischen Entscheidungsträgern angemessen sind und diesen Personen praktische Hinweise zur Überwindung von Hindernissen und zur Berücksichtigung der wichtigen Aspekte von PAYT geben. Da an den Forschungsarbeiten verschiedene Personen beteiligt waren, wurde ein interdisziplinärer Ansatz gewählt, der den Anwendungsbereich erweitert und damit an eine breitere Zielgruppe gerichtet ist. Dabei werden überaus detaillierte Informationen ebenso einschlossen wie sehr allgemeine Daten. Das Handbuch enthält außerdem spezielle Abschnitte, die sich mit wichtigen Themen wie beispielsweise dem politischen Rahmen, Aspekten der Gesetzgebung, Faktoreinflüssen, Fragen der Gerechtigkeit, öffentlichem Bewusstsein, Systemwirtschaftlichkeit und unerwünschten Nebenwirkungen befassen. Der Leitfaden kann sich in der Zukunft bei einer Vielzahl von kulturellen und sozioökonomischen Umgebungen als nützlich erweisen. Hierzu gehört auch die Möglichkeit der Innovation und des Technologietransfers für KMU.