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Inhalt archiviert am 2024-05-29
Improving health system organisation in West Africa, through promotion of health policy development based on a network of action-researches leaded by National Public Health Schools

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Französisch-Afrika überarbeitet Gesundheitspolitik

Anwendungsbezogene Forschungsinitiativen haben den Wissensaustausch zu Problemen im Gesundheitswesen in Westafrika verbessert, hierzu gehören u. a. die Behandlung von Tuberkulose und die Nachsorge bei den Patienten.

Die Gesundheitssysteme in Afrika können viel von europäischem Know-how und Managementerfahrungen profitieren. Das von der EU finanzierte Projekt AFNET hatte es sich die Aufgabe gestellt, die Gesundheitspolitik in Benin, Burkina Faso, Niger und Senegal zu verbessern. Das Ziel bestand darin, dies mittels eines Netzwerks aus Forschungsinitiativen zu erreichen, die von nationalen öffentlichen Gesundheitsschulen geleitet werden. Ausgangspunkt des Projekts war Tuberkulose, die auch als Modell für das Verständnis des Gesundheitswesens und zur Schaffung eines regionalen Prozesses diente, der in Verbindung mit anwendungsbezogener Forschung die Qualität der Gesundheitsführsorge erhöhen sollte. Es förderte den Wissensaustausch innerhalb des Netzes einiger französisch sprechender afrikanischer Länder, um Entscheidungsträger zu unterstützen und Empfehlungen für die Verbesserung der Gesundheitspolitik zu erarbeiten. Erreicht wurde dies anfangs durch ein Seminar, bei dem Erfahrungen ausgetauscht und ein anwendungsbezogener Forschungsplan über nationale öffentliche Gesundheitssysteme der einzelnen teilnehmenden Länder festgelegt wurden. Anschließend wurden die Forschungsziele mittels Peer-Review im Detail angepasst und es wurde ein weiteres Seminar organisiert, um die neuen Ergebnisse auszutauschen und zu verbreiten. In Benin untersuchte das Projekt, wie sich die Anzahl der Patienten verringern lässt, die die Gesundheitszentren aus den Augen verloren haben, wobei der Schwerpunkt auch auf der Konsolidierung erster Projektergebnisse durch eine sozio-anthropologische Perspektive lag. In Burkina Faso und Niger verbesserte das Projektteam die Untersuchungsrate in Gesundheitszentren und Regionen, die mit der Behandlung von Tuberkulose in Verbindung stehen. Im Senegal untersuchte das Projekt schließlich die Abbruchrate der Tuberkulosepatienten und arbeitete an einer Verbesserung der Untersuchungs- und Behandlungsprotokolle. Diese Anstrengungen führten zu einem wertvollen Austausch zwischen den vier Ländern hinsichtlich verschiedener Strategien und Verbesserungen, wodurch der Weg nicht nur für die Behandlung von Tuberkulose, sondern auch anderer Ansteckungskrankheiten geebnet wurde. Als Ergebnis wird eine Reihe von Empfehlungen für das Gesundheitswesen erwartet, die in die nationale und regionale Gesundheitspolitik integriert werden können.

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