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Multidimentional Modulation for Multimedia Communications

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Fortschritte in der Kapazität der drahtlosen Kommunikation

Das End-to-End-Design drahtloser multimedialer Systeme stellt eine Herausforderung dar, die nach verstärkten Forschungsanstrengungen ruft und noch mehr Transfer von Know-how und Wissen erfordert. Eine EU-finanzierte Initiative ist mit der Gründung einer internationalen Forschergruppe, die sich auf die Bereitstellung relevanter Lösungen konzentriert, in diesem Bereich ganz entscheidend vorangekommen.

Digitale Wirtschaft

Das Projekt "Multidimentional modulation for multimedia communications" (M3COM) untersuchte die speziellen Schwierigkeiten bei der Gestaltung einer Modulation, die robuste und flexible Verbindungen für drahtlose Multimedia- und Videokommunikation bieten kann. Zu den allgemeinen wissenschaftlichen Zielen zählten die Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Sende- und Empfangsgeräten, die mehrdimensionale (MD) Kommunikationskanäle ausnutzen, und die Bereitstellung von Tools, mit deren Hilfe die Schutzfunktionen an die Anforderungen von Videokodierern nach ungleichmäßigem Fehlerschutz (unequal error protection, UEP) angepasst werden können. Die Projektmitglieder verfolgten das spezielle Ziel, MD-kodierte Modulationsverfahren zu entwerfen und zu analysieren, die für mehrere Übertragungsdimensionen - sogenannte automatische Hybridanfrage- (hybrid automatic request, HARQ) und Relaykommunikation - bietende Kanäle geeignet sind. Außerdem wollten sie kodierte hierarchische Modulationsverfahren (HM) für UEP bei eindimensionalen (1-D) und MD-Übertragungen entwerfen und analysieren. Die Aktivitäten konzentrierten sich auf die HARQ-Übertragung und deren Analyse und Optimierung beim Betrieb mit variablen Geschwindigkeiten in sich schnell verändernden Kanälen. Die Fortschritte in diesem Bereich ebnen - insbesondere bezüglich der relaisbasierten Kommunikation - den Weg in die Zukunft. Die Arbeit an der HM-Übertragung beschäftigte sich mit der Code-Modulation für ungleichmäßige (wie etwa bei HM) Konstellationen und einer informationstheoretische Analyse der HM. Letzteres umfasste Bemühungen um die Erweiterung der konventionellen Theorie der Überlagerungskodierung, in welcher die grundlegende Idee der HM auf diskrete Signalsätze angewandt wird. Andere Projektbemühungen und -leistungen waren die Einrichtung fester kollaborativer Verbindungen zwischen zwei wichtigen Institutionen, INRS in Kanada und LSS (CNRS) in Frankreich. Die Gründung einer internationalen Forschergruppe, ab der andere Partner beteiligt waren, hatte das Ziel der Verbesserung der internationalen Sichtbarkeit der am M3COM-Projekt zusammenarbeitenden Einrichtungen. Das Projekt verfolgte bei der Realisierung einen dreistufigen Ansatz, wozu die Beantragung von Fördermitteln zählte, um die Intensität der gemeinsamen Forschung zu steigern sowie mehr Studenten in die Gruppe einzubeziehen.

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