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Inhalt archiviert am 2024-06-18
Coordination of Oxidative Stress Signalling with Forkhead-Regulated Transcription during the Fission Yeast Cell Cycle

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Hefemodell für Zelltod und Sporenüberleben

Europäische Forscher untersuchten Variationen im Genom entfernt verwandter Hefestämme und wie diese Variationen das Überleben der Sporen beeinflussen. Die Ergebnisse könnten Einblicke in den durch freie Radikale verursachten Zelltod geben.

Die Vorteile von Antioxidantien, etwa Vitamin C und E sowie Beta-Carotin, sind hinreichend bekannt. Antioxidantien greifen oxidative Substanzen und freie Radikale an – hochreaktive Moleküle, die vom Körper selbst produziert werden, durch Toxine wie Tabak oder auch UV-Strahlung entstehen. Oxidativer Stress durch hohe ROS-Konzentrationen (reaktive Sauerstoffspezies) verursacht Veränderungen in Zellzyklus und DNA, die auch mit verschiedensten Krankheits- und Alterungsprozessen assoziiert werden. Das EU-finanzierte Projekt OXICELLCYCLE untersuchte den Zusammenhang zwischen oxidativem Stress und Regulierung des Zellzyklus am einfach aufgebauten und doch aussagefähigen Modellorganismus Spalthefe, der im Hinblick auf Zellteilung und Replikation in hohem Maße mehrzelligen Organismen ähnelt. Insbesondere wurden reproduktive Isolationsmechanismen (die verhindern, dass zwei nicht verwandte Arten Nachkommen zeugen) in mehreren Wildtypen der Spalthefe Schizosaccharomyces pombe (S. pombe) analysiert. Mit verschiedensten genetischen Verfahren wurde untersucht, wie sich Veränderungen im Erbgut auf das Überleben der Sporen auswirken. Erste Untersuchungen genetischer Variationen zwischen entfernt verwandten S. pombe-Stämmen könnten demnächst Aufschluss über Gene liefern, die Zellzyklus und zelluläres Überleben regulieren.

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