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Ads and fast Reactor CompArison Study in support of Strategic Research Agenda of SNETP

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Nukleare Möglichkeiten für eine bessere Energieerzeugung

Eine umfassende Vergleichsstudie über verschiedene Kerntechnologien unterstützt Politik und Regierungen bei der Optimierung von Kernanlagen für eine effizientere Energieerzeugung.

Energie

Eine innovative Reaktortechnologie in Einklang mit der Strategie der Europäischen Technologieplattform für nachhaltige Kernenergie (SNETP) ist für die Sicherstellung eines ausreichenden Energieertrags in der Zukunft von enormer Bedeutung. Beschleunigergetriebene Systeme (ADS) und andere Schnellreaktoren sind für die Umsetzung einer solchen Technologie potenziell geeignet. Hierfür ist jedoch eine sorgfältige Vergleichsstudie erforderlich, um die am besten geeigneten Optionen zu ermitteln. Das EU-finanzierte Projekt "ADS and fast reactor comparison study in support of Strategic Research Agenda of SNETP" (ARCAS) hat sich nun auf diese Mission begeben. Aufbauend auf ein früheres EU-finanziertes Projekt in diesem Bereich (PATEROS) bewerteten die Projektbeteiligten zunächst die Kosten für die Umsetzung von beschleunigergetriebenen Systemen bzw. entsprechenden Schnellreaktoren als Verbrennungsanlagen für minore Aktinide. Die Wissenschaftler berücksichtigten hierbei die Forschungsergebnisse der PATEROS-Partner im Zusammenhang mit der Trennung und Transmutation. Um eine ausreichende Vergleichbarkeit der Optionen zu gewährleisten, schätzten sie Masse und Zusammensetzung der transuranischen Abfälle (Plutonium und minore Aktinide) einer bestimmten Region oder Ländergruppe. Darüber hinaus wurden die Reife der Technologie sowie Möglichkeiten für deren Umsetzung in wirtschaftliche Analysen untersucht. Nach der Überprüfung einer Reihe von Sicherheitsparametern wurden unter anderem die Kosten von Brennstoffzyklen und der maximale Anteil an minoren Aktiniden in der Kernbeladung bewertet. Die Projektbeteiligten konnten vorhandene Studien erfolgreich analysieren und das Referenzszenario definieren. So gelang es ihnen, einen rechtlichen Rahmen für die Vorgänge Trennung und Transmutation zu schaffen. Weitere Bestandteile der Analysen waren die Konstruktion der Brennstoffwiederaufbereitungsanlage, der Herstellungsanlagen für Transmutationsbrennstoff und der Transportbehälter sowie die damit verbundenen Kosten. Die Auswertung von ARCAS kann nun Entscheidungsträger bei der Bewertung der für die einzelnen Fälle am besten geeigneten Optionen in Einklang mit nationalen Vorschriften und Richtlinien unterstützen. Dies ist ein weiterer positiver Schritt bei der Umsetzung der für die Energieerzeugung in Europa am besten geeigneten Kerntechnologie und kann dazu beitragen, die Effizienz dieses Sektors langfristig zu gewährleisten.

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