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Studie über den Elektrizitätsmarkt in den Balkanländern

Herr Christos Papoutsis, der für Energie zuständige Europäische Kommissar, hat vor kurzem eine Studie über die Aussichten für die Entwicklung eines peripheren Elektrizitätsmarktes in den Balkanländern vorgestellt. Anläßlich der Vorstellung des Berichts unterstrich der Kommissa...

Herr Christos Papoutsis, der für Energie zuständige Europäische Kommissar, hat vor kurzem eine Studie über die Aussichten für die Entwicklung eines peripheren Elektrizitätsmarktes in den Balkanländern vorgestellt. Anläßlich der Vorstellung des Berichts unterstrich der Kommissar das große Potential der Balkanländern für die Energieentwicklung und bemerkte, "Angesichts der im vergangenen November in Bukarest abgehaltenen Konferenz denke ich, daß die Entwicklung des Energiemarktes im Balkan einen Beitrag zu Frieden und Stabilität in der gesamten Region Südosteuropas und des Schwarzmeergebietes leisten kann". Die Studie präsentiert einen Vorschlag für einen wettbewerbsfähigen Elektrizitätsmarkt in der Region und umfaßt die Betreibung, Entwicklung und Kriterien des Elektrizitätshandels. In sieben Kapiteln präsentiert die Studie die gegenwärtige politische, institutionelle und sozioökonomische Situation in dem Gebiet und gibt einen kurzen Überblick über den Elektrizitätssektor in den Nachbarregionen. Des weiteren wird eine Synthese der zukünftigen regionalen Elektrizitätsmärkte (REM) und der Beschränkungen darin, einschließlich der Umweltauflagen und der Auflagen in bezug auf die Sicherheit der Versorgung vorgestellt. Die allgemeine Schlußfolgerung läßt eine starke Tendenz zur Schaffung eines REM erkennen. Dieser Trend war ebenfalls während der Ministerkonferenz der Mitgliedstaaten des Energiezentrums der Schwarzmeerregion zu erkennen, die am 28. November 1997 in Bukarest stattfand. Das auf dieser Konferenz unterzeichnete Memorandum enthält einen Vorschlag von Kommissar Papoutsis über die Notwendigkeit der weiteren Untersuchung der Schaffung eines REM in den Balkanländern. Die weitere Untersuchung der Entwicklung des Elektrizitätsmarktes auf dem Balkan durch das Black Sea Regional Energy Centre mit Finanzierung durch das Programm PHARE steht unmittelbar bevor und gleichzeitig wird in kürze ein Projekt mit dem Titel "Energieverbund in Südosteuropa" lanciert, das im Rahmen des SYNERGY-Programms finanziert wird. Zur Zeit sprechen die Bedingungen gegen Investitionen in der Region, und diese Studien sollen Wege zur Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen diesen Ländern in bezug auf Energie zu eröffnen, um das entsprechende Umfeld für die Förderung von Energietransaktionen und günstigere Investitionsbedingungen zu schaffen.