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EU-Projekt 'treibt' Innovation im Krisenmanagement an

Das Projekt DRIVER (Driving Innovation in Crisis Management for European Resilience) führt 37 Organisationen zusammen, um gemeinsam Lösungen für ein besseres Krisenmanagement in Europa zu entwickeln.

Wie andere Gebiete auf der Erde ist auch die EU möglichen Krisen und Katastrophen ausgesetzt. Alles Mögliche kann eine Krise auslösen, vom Klimawandel und Störungen der Infrastruktur bis hin zu Terrorismus und Cyberattacken. In den letzten Jahren wurden verschiedene Koordinierungsmechanismen, wie die EU-Regelungen zur Koordinierung in Krisen und Notfällen (EU-CCA), eingerichtet, im die Krisenmanagementfähigkeit der EU zu stärken. Die EU ist sich dennoch bewusst, dass noch Spielraum für weitere Verbesserungen in Krisensituationen vorhanden ist, insbesondere im Hinblick auf Effizienz und Kohärenz, Einsatztempo, operationelle und politische Koordination sowie interne und externe Visibilität. Deshalb unterstützt sie das neue DRIVER-Projekt (Driving Innovation in Crisis Management for European Resilience) mit etwa 33,4 Mio. EUR über das RP7. DRIVER wurde im Mai dieses Jahres auf den Weg gebracht und führt 37 Organisationen zusammen, um gemeinsam Lösungen für ein besseres Krisenmanagement in Europa zu entwickeln. Aufbauend auf den Ergebnissen vorangegangener Forschungsprojekte, ARCIMAS und CRISYS, besteht das Ziel von DRIVER darin, die europäische Resilienz in Krisensituationen zu stärken und eine nachhaltige Innovation im Krisenmanagement sicherzustellen. DRIVER ist der zweite Teil des Programms 'Aftermath Crisis Management System of Systems Demonstration'. Um dieses Ziel zu erreichen, wird das Projekt an drei spezifischen Aktionen arbeiten: an der Entwicklung eines europaweiten Testumfelds von virtuell miteinander verbundenen Übungseinrichtungen und Krisenlabors, an der konsequenten Entwicklung eines Portfolios von Werkzeugen für das Krisenmanagement und an der Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses des Krisenmanagements in ganz Europa innerhalb einer Gemeinschaft von Krisenmanagementexperten, politischen Entscheidungsträgern, Technologielieferanten und Bürgern. Diese Arbeit liegt noch vor dem DRIVER-Projekt, welches das größte Forschungs- und Innovationsprojekt in Europa, wenn nicht sogar weltweit, zum Krisenmanagement ist. Das riesige Team von DRIVER besteht aus Vertretern aus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, aus Forschung und Hochschule, KMU, Endnutzern und mehreren EU-Institutionen, die zum ersten Mal beim Kick-off-Meeting im Mai zusammengekommen sind. Der Arbeitsplan von DRIVER wurde mit dem Wissen gestaltet, dass die europäischen Fähigkeiten im Krisenmanagement bereits reif sind und ein kompetentes System der Systeme, bestehend aus lokalen, regionalen und nationalen Systemen, ist, die in verschiedenen Konfigurationen und mit unterschiedlichen Ebenen der Interoperabilität zusammenarbeiten können. Das Ziel von DRIVER ist nicht, diese Fähigkeiten zu verändern, sondern diese zu stärken. In den kommenden Jahren wird das Konsortium seine Ambitionen in Aktionen umsetzen. Mithilfe des europaweiten Testumfelds von virtuell verbundenen Übungseinrichtungen und Krisenlabors werden Nutzer, Lieferanten, Forscher, politische Entscheidungsträger und Bürger an neuen Ansätzen und Lösungen für aufkommende Krisenmanagementprobleme arbeiten. Dies wird die Entwicklung von Fähigkeiten erleichtern und die Entwicklung eines Portfolios von Krisenmanagementwerkzeugen unterstützen.

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