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Inhalt archiviert am 2023-03-23

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Über die Forschungszusammenarbeit zwischen der EU und China

Jianru Cao, Erster Sekretär der chinesischen Vertretung bei der EU, sprach auf der jüngsten Konferenz von CHAIN-REDS über chinesische Forschungsinitiativen und die EU.

Einer der Eckpfeiler der Beziehungen zwischen der EU und China ist eine starke Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Innovation. Dies zeigt sich vor allem in dem hochrangigen Dialog über Innovationszusammenarbeit, der vorhersehbare, transparente und wirksame Rahmenbedingungen für Innovation schaffen sowie gemeinsame und koordinierte Maßnahmen für die Entwicklung und Bereitstellung von innovativen Lösungen entwickeln soll. An der Basis finden lebendige Kooperationsprojekte zwischen Forschenden aus der EU und China statt, insbesondere in Bereichen wie Gesundheit, Umwelt und Verkehr. Bis Februar 2014 waren chinesische Unternehmen in 334 Fällen an Finanzhilfevereinbarungen unter dem RP7 beteiligt und erhielten zusammen EU-Mittel in Höhe von 32,9 Mio. EUR. Insgesamt 3 845 chinesische Forscherinnen und Forscher wurden mit Marie-Curie-Maßnahmen (2007-2013) gefördert und chinesische Einrichtungen nahmen an 315 Projekten teil. Dem Ersten Sekretär der chinesischen Vertretung bei der EU Jianru Cao zufolge wird die Zusammenarbeit zwischen der EU und China auch in den kommenden Jahren weiter wachsen. In seiner Rede auf der Abschlusskonferenz des RP7-finanzierten Projekts CHAIN-REDS wies er auf Chinas kürzlich veröffentlichte Reformstrategie mit dem Titel „Für eine schnellere Umsetzung einer innovationsgetriebenen Entwicklung“ (Accelerating Implementation of Innovation-Driven Development) hin. Die Strategie befasst sich mit gegenwärtigen institutionellen Bedingungen und Wirtschaftspolitiken, die Innovationen unterdrücken, sowie mit der Verbesserung des Wettbewerbs auf dem Markt und des Schutzes der geistigen Eigentumsrechte. Außerdem soll damit das nationale W/T-Programm stärker für das Ausland geöffnet werden. Cao bemerkte außerdem, dass China bereits in der Rangliste der Nichtmitgliedstaaten der EU, die sich an den europäischen Forschungs- und Innovationsprogrammen beteiligen, an dritter Stelle steht, und sagte voraus, dass sich China in Zukunft noch aktiver an Horizont 2020 beteiligen werde. Obwohl es keine automatische Förderung für chinesische Unternehmen (und andere Schwellenländer und Industrieländer) mehr gibt, bleibt China ein wichtiger Partner unter Horizont 2020. Chinesische Forscher können immer noch Mittel bei den nationalen Stellen beantragen. In der Tat startete die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) in diesem Jahr das CAS-EU-Partnerprogramm. Ziel war es, die strategische wissenschaftliche und technologische (W/T) Zusammenarbeit zwischen der CAS und der EU im Rahmen von Horizont 2020 zu stärken, indem CAS-Institute und andere CAS-Einrichtungen, die bereits an bewilligten Projekten unter Horizont 2020 teilnehmen, weitere Unterstützung erhalten. Die Forschungszusammenarbeit zwischen der EU und China wird auch weiterhin fortgesetzt und in Zukunft verbessert werden, wie Cao bemerkte, dabei sei der Bereich der Raumfahrt besonders wichtig: „Die Zusammenarbeit mit der EU im Bereich der Raumfahrt ist einer der Grundpfeiler der China-EU-Kooperation. In Brüssel haben wir sogar ein Weltraumbüro unter dem Dach der chinesischen Vertretung bei der EU.“ „China ist nach außen offen und alle nationalen Programme stehen ausländischen Einrichtungen offen“, schließt Jianru Cao seinen Beitrag. Weitere Informationen sind abrufbar unter: CHAIN-REDS https://www.chain-project.eu/home EU-Forschung und Innovation - Zusammenarbeit mit China http://ec.europa.eu/research/iscp/index.cfm?pg=china

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