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Zusammenarbeit zwischen der EU und dem asiatisch-pazifischen Raum bei der IKT-Forschung für einen neuen Strategieplan für Wissenschaft und Industrie

Die europäische Partnerschaft für digitale Innovationen mit Australien, Neuseeland und Singapur widmet sich verschiedenen globalen Herausforderungen und Initiativen für räumliche Intelligenz.

Gesellschaft

Von künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge (IoT) bis hin zum Verkehr und der Nutzung von Geodaten beeinflussen digitale Technologien die Gesellschaften in einem beispiellosen Entwicklungstempo. Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten in all diesen Bereichen und einer ansteigenden Nachfrage sowie des Austauschs der weltweit verfügbaren Datenmengen sind verstärkte Kooperationen zwischen Wissenschaft, Industrie und staatlichen Stellen eine notwendige Herausforderung geworden. Das EU-finanzierte Projekt EPIC (EU-Pacific Partnerships for ICT RDI) hat sich diesem Thema durch verschiedene Initiativen zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen der EU und ihren wichtigsten Partnerstaaten bei der IKT-Forschung und -Entwicklung angenommen. Zusammen mit Australien, Neuseeland und Singapur konzentriert sich das Projekt auf Bereiche von hoher strategischer Bedeutung für Politik und Forschung. Dazu zählen das Internet der Dinge, Cybersicherheit, IKT im Verkehrswesen, digitale Wirtschaft, Internet der nächsten Generation und räumliche Intelligenz. Die Projektpartner haben nach ausgiebigen Prozessen in mehreren Diskussionen mit Interessengruppen Empfehlungen in verschiedenen Strategiepapieren veröffentlicht. Räumliche Intelligenz Zum Beispiel befasst sich dieses Strategiepapier mit der Zukunft der Forschungszusammenarbeit zwischen der EU und Singapur im Bereich der Erdbeobachtung. Darin wird vorgeschlagen, dass mögliche gemeinsame Aktivitäten zur Entwicklung der räumlichen Intelligenz vielversprechende Bereiche wie das Verkehrswesen oder die Überwachung der Luftverschmutzung und ihre Folgen beinhalten sollten. „Initiativen zur Förderung des Aufbaus von Verarbeitungs- und Nutzungskapazitäten für die Daten von Sentinel-Satelliten, die Informationen über die Kopernikus-Dienste und andere Erdbeobachtungsdaten würden die Absicht der Europäischen Union unterstützen, unterschiedliche Datensätze auszutauschen, die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen zu fördern und den sozioökonomischen Nutzen der Erdbeobachtungsdaten in Europa zu maximieren.“ In derselben Veröffentlichung schreiben die EPIC-Projektpartner, dass Singapur und die EU gemeinsam „Anwendungsfälle für Erdbeobachtungsdaten auf der Grundlage ihrer jeweils aktuellen Entwicklungen“ untersuchen sollten. Sie fügen hinzu, dass gemeinsame Aktivitäten „über den Austausch von Satellitendaten hinausgehen“ und Forschungs- und Innovationsmaßnahmen sowie „Optionen für die Entwicklung von Marktplätzen für räumliche Intelligenz“ umfassen sollten. Technik und Kunst In einem anderen Strategiepapier wird untersucht, inwieweit Australien und die EU im Bereich Kunst, Wissenschaft und digitale Technologien zusammenarbeiten können. Die Projektpartner empfehlen, den Dialog in diesen Bereichen zwischen verschiedenen Parteien, darunter Künstler, Bürger, Forscher und Wissenschaftler, zu intensivieren. Sie heben auch die Vorteile von Inklusion, Stärkung und Kooperation hervor und weisen auf die Bedeutung einer verbesserten und differenzierten Förderung für Kooperationen im Bereich Kunst und Wissenschaft hin. Das Projekt EPIC soll die europäische Zusammenarbeit bei flankierenden Maßnahmen in bestimmten Bereichen der IT-Forschung in Australien, Neuseeland und Singapur fördern. Zu den ersten Themen im Projekt gehören intelligente Nationen, resiliente und nachhaltige Stadtentwicklung sowie offene und digitale Wissenschaft. Die EPIC-Initiative baut auf der Politik der Zusammenarbeit, den Analysen und Forschungskapazitäten sowie entsprechenden Empfehlungen aus früheren Projekten mit diesen Ländern auf. Neben der Ausarbeitung von politischen Empfehlungen und einem Handbuch zu Programmen in Australien, Neuseeland und Singapur für EU-Forscher hat das Projektteam Veranstaltungen und Treffen mit Interessengruppen organisiert. Mit diesen sollen bereits vorhandene Synergien im Bereich Forschung und Entwicklung zwischen der EU und den drei Zielländern verstärkt werden und es sollen neue Prioritäten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit identifiziert werden. Weitere Informationen: EPIC-Projektwebsite

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