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ESA und CNES unterzeichnen Weltraumhilfe-Charta

Die Europäische Raumfahrtbehörde ESA und die französische nationale Raumfahrtbehörde CNES haben eine Charta zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Weltraumsystemen im Falle größerer natürlicher oder technologischer Katastrophen unterzeichnet. Die Charta wurde vom Generaldir...

Die Europäische Raumfahrtbehörde ESA und die französische nationale Raumfahrtbehörde CNES haben eine Charta zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Weltraumsystemen im Falle größerer natürlicher oder technologischer Katastrophen unterzeichnet. Die Charta wurde vom Generaldirektor der ESA, Antonio Rodotà, und dem Generaldirektor der CNES, Gérard Brachet, unterzeichnet. Die beiden Behörden haben sich verpflichtet, Bodenteams beim Management von Krisensituationen wie Überschwemmungen, Erdbeben oder Freisetzung toxischer Substanzen zu unterstützen. Sie stellen Weltraumsysteme zur Erdbeobachtung, Positionsbestimmung, Telekommunikation und Fernsehübertragung sowie Bodeneinrichtungen und Archivbilddaten zur Verfügung. Insbesondere sollen Daten der Erdbeobachtungssatelliten der ESA - ERS-2 und in naher Zukunft Envisat - sowie der CNES-betriebenen Satelliten SPOT-1, 2, 4 und demnächst 5 zugänglich gemacht werden. "Die Charta wird sich auf globaler Ebene als kohärentes System für den Zugang zu Daten über eine Vielzahl von Weltraumsystemen erweisen. Sie soll die internationale Zusammenarbeit stärken und steht allen Satellitenbetreibern rund um den Globus offen", so Vertreter der ESA und CNES. Die Partner haben sich verpflichtet, diese Kooperationsvereinbarung auf freiwilliger Basis ohne Austausch von Mitteln zu entwickeln.