Untersuchung im Vereinigten Königreich zur E-Commerce-Politik der Kommission
Eine Untersuchung im Vereinigten Königreich zum immer bedeutender werdenden elektronischen Handel in Europa hat den Standpunkt der Europäischen Kommission zu einer alternativen Streitschlichtung und den Vorschlag Schwedens für einen E-Ombudsmann der EU befürwortet. Die Umfrage unter allen Parteien im Oberhaus des britischen Parlaments befasste sich vor allem mit der Frage, wie sich die Politik im Vereinigten Königreich und der Europäischen Union in Richtung elektronischer Handel entwickelt hat, nahm in seinen Empfehlungen aber auch Bezug auf die Entwicklungen in den USA auf diesem Gebiet. Aus den im Rahmen der Untersuchung zusammengetragenen Informationen entstanden 40 Empfehlungen, die im Falle einer Umsetzung die Nutzung des Internet fördern und das Vertrauen der Nutzer in das Internet und der Verbraucher in den elektronischen Handel stärken würden. Die Empfehlungen der Untersuchung befürworten nachdrücklich die Politik der Liberalisierung der Telekommunikationsinfrastruktur der Kommission. Hervorgehoben wurde zudem die Richtlinie für den elektronischen Handel der Kommission, die auf dem 'Ursprungsland-Prinzip' basiert und im Gegensatz zum eher verbraucherfreundlichen 'Empfängerland-Prinzip' mehr der Industrie zugute kommt. Eine weitere Empfehlung ist, dass die EU die Branchen-Räte rationalisieren und statt dessen einen Wettbewerbs-Rat einrichten sollte, der sich mit IT-Fragen befasst.