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Inhalt archiviert am 2022-12-07

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KMU nutzen sämtliche Vorteile des RP5

Vor kurzem durchgeführte Untersuchungen haben gezeigt, dass die Anzahl der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die finanzielle Mittel für Forschungsprojekte im Rahmen des Fünften Rahmenprogramms (RP5) der Europäischen Union erhalten, 1999 im Verhältnis zu den selben Zahle...

Vor kurzem durchgeführte Untersuchungen haben gezeigt, dass die Anzahl der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die finanzielle Mittel für Forschungsprojekte im Rahmen des Fünften Rahmenprogramms (RP5) der Europäischen Union erhalten, 1999 im Verhältnis zu den selben Zahlen für das vorhergehende Programm (RP4) gestiegen ist. Im letzten Jahr wurden rund 3.200 KMU finanzielle Mittel zugeteilt, ein ähnlicher Prozentsatz wie beim RP4. Jedoch besteht der Hauptunterschied zwischen den beiden Programmen darin, dass beim RP5 der Begriff KMU viel enger definiert ist (als KMU gelten Unternehmen mit weniger als 250 Angestellten, im Vergleich zu 450 Angestellten, die beim RP4 erlaubt waren). Die Studie brachte auch ermutigende Neuigkeiten bezüglich der Größe der sich bewerbenden KMU und des Projektspektrums, für das sie sich bewerben, hervor. 1999 stellten die 2.500 KMU, die sich für 850 Sondierungsprämien und 150 CRAFT-Projekte bewarben, eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber den entsprechenden Zahlen für das RP4 (720 bzw. 130) dar. Vergrößert hat sich auch die Palette der Projekte seit dem entsprechenden Zeitraum während des RP4, bei dem 66 Prozent der Bewerbungen auf die Wachstums-Programme entfielen. Die größten Steigerungen konnten die Programme Lebensqualität für Sondierungsprämien (von 18 Prozent im RP4 auf 33 Prozent im RP5) und IST bei den CRAFT-Projekten (von 0,1 Prozent im RP4 auf 8,9 Prozent im RP5) verzeichnen. Die Bandbreite der KMU hat zugenommen, und die kleineren Unternehmen haben eine aktivere Rolle übernommen. Die Beteiligung von Unternehmen mit weniger als zehn Angestellten stieg von 32 Prozent bei den Sondierungsprämien im RP4 auf 39 Prozent im RP5 und von zwölf Prozent bei CRAFT im RP4 auf 31 Prozent im RP5. Weitere Studien haben gezeigt, dass 96 Prozent der KMU, die sich in den vergangenen vier Jahren an den Rahmenprogrammen beteiligt haben, zufrieden mit ihren Erfahrungen sind und sich noch mal beteiligen würden. Hinsichtlich der Beteiligung von KMU kommentierte Philippe Busquin, EU-Kommissar für Forschung: "KMU müssen innovativ sein, um im Geschäft zu bleiben. Das bedeutet wiederum, dass sie Zugang zu neuen Technologien erlangen oder diese selbst entwickeln müssen." "Gleichzeitig globalisieren sich viele Märkte, so dass die KMU auch global agieren müssen, um ihnen gerecht zu werden. Dies bedeutet jedoch, dass sie Kontakte in andere Länder schließen müssen. Eine Beteiligung an dem Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung der Europäischen Union ist ideal, um beide Ziele zu erreichen."

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