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Inhalt archiviert am 2022-12-07

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Zusammenarbeit im Bereich Biotechnologie in Brüssel analysiert

Ein Gremium aus 20 unabhängigen Experten aus vielen unterschiedlichen Fachbereichen ist am 12. September in Brüssel zusammengekommen, um die Europäische Kommission und die Regierung der Vereinigten Staaten betreffend die Vorteile und Risiken der modernen Biotechnologie zu bera...

Ein Gremium aus 20 unabhängigen Experten aus vielen unterschiedlichen Fachbereichen ist am 12. September in Brüssel zusammengekommen, um die Europäische Kommission und die Regierung der Vereinigten Staaten betreffend die Vorteile und Risiken der modernen Biotechnologie zu beraten. Die Einrichtung eines EU-US-amerikanischen Beratungsforums über Biotechnologie wurde von dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Romano Prodi, und US-Präsident Bill Clinton nach einem Gipfeltreffen am 31. Mai angekündigt. Die beiden Spitzenpolitiker sind der Ansicht, dass das Forum bei der Erzielung einer Übereinkunft zwischen den beiden kontroversen Seiten über die Einführung von Biotechnologie-Produkten hilfreich sein kann und Auseinandersetzungen wie die über das bovine Somatotrophin (Rinderwachstumshormon) und genetisch verändertes Getreide, die die transatlantischen Handelsbeziehungen in den vergangenen Jahren belastet haben, verhindern kann. In dem Forum werden die Auswirkungen der aufstrebenden Biotechnologie-Industrie auf die Gesundheit, die Sicherheit, die Wirtschaft, die Nahrungsmittelsicherheit und die Umwelt diskutiert. Ebenso werden die sozialen und ethischen Probleme behandelt, die aus Entwicklungen auf diesem Gebiet entstehen. Die Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft, die Ethik bezüglich der Nutzung von Biotechnologie-Produkten in der Medizin und der Landwirtschaft, die öffentliche Meinung über die neue Technologie, die besten Möglichkeiten zur Information der Verbraucher, Verfahren der Risikoanalyse und die Bedeutung der geistigen Eigentumsrechte werden außerdem auf der Tagesordnung stehen. Jeder Experte verfügt über Erfahrungen in einem bestimmten Bereich, z.B. in der Medizin und Biowissenschaft, der Landwirtschaft, Gesetzgebung oder im Bereich regulative und verbraucherbezogene Angelegenheiten. Sie werden sich mindestens noch dreimal in Brüssel oder Washington treffen und den Kontakt über das Internet pflegen, bis sie ihren Bericht auf dem nächsten EU-US-Gipfel am 18. Dezember vorlegen. Ruud Lubbers, Professor für Globalisierung an der Tilburg Universität und früherer niederländischer Ministerpräsident, ist der Vorsitzende des 10-köpfigen europäischen Teams. Sein Co-Vorsitzender und Leiter der US Delegation ist Cutberto Garza, Vorsitzender des Gremiums für Nahrungsmittel und Ernährung des US National Academies Institute of Medicine.

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