Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch de
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS

Article Category

Inhalt archiviert am 2022-12-21

Article available in the following languages:

Kommissar Byrne drängt USA, auf wissenschaftlichen Rat zu hören

Bei einem Treffen mit Vertretern der amerikanischen Regierung am 27. März in Washington drängte der Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, David Byrne, die USA, wissenschaftliche Ratschläge bei der Reaktion auf den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Europa zu berü...

Bei einem Treffen mit Vertretern der amerikanischen Regierung am 27. März in Washington drängte der Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, David Byrne, die USA, wissenschaftliche Ratschläge bei der Reaktion auf den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Europa zu berücksichtigen. Kommissar Byrne diskutierte den Ausbruch der Seuche mit der amerikanischen Landwirtschaftsministerin Ann Veneman, dem US-Handelsbeauftragten Robert Zoellick und dem Staatssekretär Alan Larson. Es war ihm wichtig, die Unterschiede zwischen der Reaktion der USA auf die Maul- und Klauenseuche (MKS) und dem Verbot der EU von hormonbehandeltem Rindfleisch herauszustellen. "Auf der Grundlage der Meinung von Wissenschaftlern, die Gefahren für die menschliche Gesundheit bestätigen, ist es [das Verbot] gerechtfertigt", sagte er unter Bezug auf einen wissenschaftlichen Bericht der EU vom 5. Mai 2000. MKS stellt hingegen keine Gefahr für Menschen dar und ist nur in vier EU-Mitgliedstaaten aufgetreten. Zurzeit hat die USA eine Einfuhrsperre für Tiere und nicht behandelte tierische Produkte aus allen 15 EU-Mitgliedstaaten verhängt. Es wurde keine Frist für eine nochmalige Überprüfung dieser Maßnahme gesetzt, Ministerin Veneman stimmte jedoch zu, die Situation ständig zu beobachten. Bezüglich des Verbots der EU im Hinblick auf GVO sagte Byrne: "Ich erklärte gegenüber der Ministerin (Veneman), dass es meine Absicht ist, die notwendige Gesetzgebung umzusetzen, um zu garantieren, dass das De-facto-Moratorium für alle Neuzulassungen von genetisch veränderten Organismen (GVO) in der EU aufgehoben werden kann, und dass alle Beteiligten zuversichtlich sind, dass wir ein Regulierungspaket schaffen können, dass die menschliche Gesundheit und die Umwelt umfassend schützt und die Verbraucher in Zusammenhang mit genetisch veränderten Lebensmitteln angemessen informiert."

Mein Booklet 0 0