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Parlamentsausschuss fordert zu Forschungsarbeiten im Bereich Brustimplantate auf

Der Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments hat weitere wissenschaftliche und klinische Forschung im Zusammenhang mit der Häufigkeit von Rissen bei Brustimplantaten gefordert. Der Ausschuss verabschiedete einen Bericht der französischen MdEP Janelly Fourtou im Anschlus...

Der Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments hat weitere wissenschaftliche und klinische Forschung im Zusammenhang mit der Häufigkeit von Rissen bei Brustimplantaten gefordert. Der Ausschuss verabschiedete einen Bericht der französischen MdEP Janelly Fourtou im Anschluss an die Vorlage zweier Petitionen von Mitgliedern der Öffentlichkeit, die Bedenken im Zusammenhang mit Brustimplantaten aus Silikon hegen. Da die Risiken dieser Operationsform noch nicht in vollem Umfang bekannt sind, betont der Ausschuss die Notwendigkeit von Forschungsprogrammen und einer Erforschung der Risshäufigkeit, da aktuelle Statistiken je nach Studie von 5 bis 51 Prozent ausgehen. Der Bericht fordert für jeden Mitgliedstaat nationale Register für Brustimplantate. Diese sollten dann Datenbanken für eine langfristige Forschung liefern, würden dabei jedoch die Privatsphäre und Vertraulichkeit respektieren, so der Ausschuss. Der Bericht betont ferner die Notwendigkeit einer Gesetzgebung zum Gesundheitsschutz der Patientinnen sowie zur Verbesserung der Vertriebs- und Qualitätsüberwachung derartiger Implantate. Der Ausschuss fordert ferner ein Verbot kosmetischer Brustimplantate bei Patientinnen unter 18 Jahren.