Belgien legt Forschungsziele für die Ratspräsidentschaft fest - Unterstützung durch CORDIS
Am 18. Juni stellt der Ministerpräsident der Regierung der Region Brüssel-Hauptstadt, François-Xavier de Donnea, die wichtigsten Forschungsprioritäten der am 1. Juli beginnenden belgischen Ratspräsidentschaft der Europäischen Union vor. Als innovativer Schritt ist mit de Donnea erstmals das Oberhaupt einer Regionalregierung eines die Ratspräsidentschaft innehabenden Landes Vorsitzender des Europäischen Rats der Forschungsminister. Es wurden bisher die folgenden fünf Forschungsprioritäten bestimmt: - Beschleunigung der Schaffung eines Europäischen Forschungs- und Innovationsraums; - Annahme eines gemeinsamen Standpunkts zum nächsten Rahmenprogramm der Europäischen Union; - Europa soll zu einem sich der Welt öffnenden beispielhaften Gebiet werden; - Förderung der Leistungen in der europäischen Raumfahrtpolitk; - Stärkung der Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Eine Vorstellung von dem, was erwartet werden kann, gibt das Ishango-Projekt, das zum Ziel hat, das Bewusstsein der Öffentlichkeit und insbesondere junger Menschen für Forschung und Wissenschaft zu steigern. CORDIS unterstützt die belgische Ratspräsidentschaft und schaltet ab dem 1. Juli, dem ersten Tag der Präsidentschaft, einen neuen Dienst. Die Website ist unter http://cordis.europa.eu/belgium(öffnet in neuem Fenster) abrufbar. Sie ist der Schlüssel zu allen Informationen bezüglich Entwicklungen, politischen Maßnahmen, Nachrichten und Veranstaltungen rund um die sechsmonatige Ratspräsidentschaft. François-Xavier de Donnea hat den neuen Dienst bereits gebilligt, der laut de Donnea präzise Informationen über die Arbeit des belgischen Vorsitzes des Rates der Forschungsminister und über konkrete Aktionen und Initiativen während der Ratspräsidentschaft liefert.
Länder
Belgien