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Gremium zur Überwachung des Rahmenprogramms veröffentlicht neueste Stellungnahme

Gute Arbeit, was die Verwaltung eines enorm umfangreichen und komplizierten Programms anbelangt, jedoch mit Raum für Verbesserungen bei der Koordination und dem Bedarf der Gewährleistung, dass das Rahmenprogramm sich auf seine Prioritäten konzentriert und einhält, insbesondere...

Gute Arbeit, was die Verwaltung eines enorm umfangreichen und komplizierten Programms anbelangt, jedoch mit Raum für Verbesserungen bei der Koordination und dem Bedarf der Gewährleistung, dass das Rahmenprogramm sich auf seine Prioritäten konzentriert und einhält, insbesondere hinsichtlich des Europäischen Forschungsraums (EFR). So lautet die Zusammenfassung der Ergebnisse in dem Bericht, der von dem Gremium zur Überwachung des Rahmenprogramms 2000 veröffentlicht und dem Generaldirektor der GD Forschung Ende Mai vorgelegt wurde. Bezugnehmend auf die erfolgte größere Umstrukturierung der GD Forschung heißt es in dem Bericht, dass unter diesen Umständen erhebliche Fortschritte erzielt wurden. Allen am Rahmenprogramm Beteiligten wird zur Einbeziehung der vorherigen von dem Gremium zur Überwachung des RP im Jahr 2000 ausgesprochenen Empfehlungen gratuliert. Dem Management, den wissenschaftlichen Referenten und dem Hilfspersonal wurde für die geleistete Arbeit ein Lob ausgesprochen, die vom Gremium als ein "riesiges und komplexes Programm" anerkannt wurde. Jedoch hat das Gremium auch spezifische Bereiche, die Anlass zur Sorge geben, aufgezeigt. Der Europäische Forschungsraum (EFR) könne durch das Rahmenprogramm kraftvoller durchgeführt werden, so schlussfolgerte das Gremium. Die nächste Runde der Aufrufe zur Vorschlagseinreichung könne "die Ausrichtung auf den EFR verstärken", und es sollte Klarheit über den Beitrag der Programme zum EFR bestehen. Die Stellung und die Transparenz der GFS (Gemeinsame Forschungsstelle) sollten außerdem als Teil der Ausrichtung auf den EFR verstärkt werden, dies beziehe sich auch auf ihre enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Generaldirektionen. Die EFR-Politik sollte auch zu einer stärker international ausgerichteten Politik (d.h. bezüglich der Nicht-EU-Mitgliedstaaten) führen, was laut Bericht durch eine spezifische Direktion koordiniert werden sollte. In dem Bericht wird auch eine Beratergruppe aus Fachleuten gefordert, die Feedback hinsichtlich der Prioritäten und des Bedarfs geben soll. Ausbildung und Mobilität, Clusterbildung und Kartierung von Spitzenforschung sind drei weitere Bereiche, die laut dem Bericht Aufmerksamkeit erfordern. Ausbildung und Mobilität müssen eine Priorität sowohl im derzeitigen Rahmenprogramm (RP5) als auch im nächsten Rahmenprogramm (RP6) bleiben. Die Clusterbildung sollte durch die Aufrufe zur Vorschlagseinreichung gefördert werden, eventuell durch die Einführung von Aufrufen, die sich nur auf Projektpakete beziehen. Die Kartierung von Spitzenforschung ist eine willkommene Initiative, die durch weitere Pläne der Kommission zur Einbindung der wissenschaftlichen Gemeinschaften weiterverfolgt werden sollte. In dem Bericht wird auch eine bessere Koordinierung der Aktionen zur Unterstützung der KMU (kleine und mittlere Unternehmen) gefordert. Es wird empfohlen, dass die Wirksamkeit der Koordinationsgruppe zwischen Innovationszellen verbessert wird, so dass ein Transfer der bestmöglichen Verfahren unter den Programmen stattfinden kann. Des Weiteren wird eine verbesserte Kohärenz zwischen den relevanten Generaldirektionen gefordert. Eine bessere Kooperation zwischen den Diensten für die KMU wie beispielsweise den Innovation Relay Centres und den Nationalen Kontaktstellen sei ebenfalls notwendig. Auf eine verbesserte Koordinierung wurde insbesondere in Bezug auf die europäischen Forschungsprogramme im Bereich Energie hingewiesen, ein Bereich, in dem laut Bericht "eine bessere Koordinierung bei der Verwaltung notwendig ist". In dem Bericht wird auch eine Werbekampagne für das neue Gemeinschaftspatent der EU empfohlen, das bis Ende 2001 verfügbar sein soll. Neben Empfehlungen zu strategischen Zielsetzungen werden in dem Bericht auch einige Punkte bezüglich der operationalen Seite des Rahmenprogramms angesprochen. Die Stellungnahmen sind in zwei Abschnitte unterteilt: Struktur und Organisation der Rahmenprogramme sowie ihre Verfahren und Verwaltungswerkzeuge. Im ersten Abschnitt fordert das Gremium mehr Ausbildung, eindeutigere Positionen der Projektleiter, bessere Verwaltungsverfahren und mehr Delegation. Zudem wird eine Überprüfung der Produktivität der Verwaltungswerkzeuge und des TIP (Technologie-Implementierungsplan) vorgeschlagen. In der zweiten Kategorie konzentriert sich das Gremium in seinem Bericht auf die Notwendigkeit, den Informationsfluss zu Vorschlagseinreichern mit regelmäßigen Aktualisierungen, angemessener Unterstützung und guter Kommunikation aufrechtzuerhalten. Es fordert auch die Einsetzung eines Informationssystems nach dem neusten Stand der Technik für das nächste Rahmenprogramm. Schließlich fordert es eine Bewertung der Ursachen für die Engpässe beim Abschluss von Verträgen und weniger Verzögerungen.