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A survey of the European cardiovascular research landscape and recommendations for future research strategy

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Der Stand der Forschung zu kardiovaskulären Erkrankungen in der EU

Die Forscher haben die bestehende Forschungs- und Innovationslandschaft zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) in Europa untersucht. Damit wollten sie bestimmen, welche Doppelarbeit in nationalen Forschungsprogrammen existiert und welche Lücken Innovationen behindern.

Gesundheit

Das Projekt CARDIOSCAPE (A survey of the European cardiovascular research landscape and recommendations for future research strategy) erarbeitete Empfehlungen für eine künftige CVD-Forschungsstrategie. Zu diesem Zweck ermittelte das Team den wichtigsten Forschungsbedarf und Lösungsansätze für eine bessere Valorisierung der Projektergebnisse. Sie konzentrierten sich auch auf Mittel zur Verbesserung der Übertragung von wissenschaftlichen Ergebnissen in die klinische Praxis. Das von der EU für einen Zeitraum von 23 Monaten geförderte Projekt wurde von der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Partnerschaft mit PNO Consultants, einem führenden unabhängigen Berater für Innovationsförderung, geführt. Insgesamt 157 Organisationen aus der gesamten EU trugen Informationen zur Förderung von CVD-Forschung bei. Die Projektmitglieder bauten auf Partnerschaften auf, die vom ESC in den letzten Jahren mobilisiert wurden, um ein umfassendes Netzwerk mit Akteuren aus Wissenschaft, Industrie und allen Bereichen des Innovationszyklus sowie EU- und nationalen politischen Entscheidungsträgern zu entwickeln. Fächerübergreifende Allianzen und ein gemeinsames Konzept werden als entscheidend für Innovation in der Gesundheitsversorgung und Prävention angesehen. Die Forschung führte zu einer Reihe interessanter Erkenntnisse im Zusammenhang mit CVD-Forschung in Europa. Zum Beispiel kamen von den 876 Mio. EUR, die offene Förderprogramme zwischen 2010 und 2012 vergeben für CVD-Forschung vergeben haben, ein Drittel aus der EU und zwei Drittel aus nationalen Quellen (öffentlich und privat). Außerdem stellte sich die Forschungsförderung für Krebs als größer heraus, obwohl CVD die häufigste Todesursache in der EU sind. Die Projekt-Website umfasst die allererste Datenbank zu CVD-Forschung in Europa und bietet Informationen über die länderspezifischen Förderregelungen. Dieser unerschöpfliche Bestand kann für den Vergleich der nationalen Finanzierungsquellen herangezogen werden. Verschiedene Arten von Benutzern, darunter politische Entscheidungsträger, Finanzierungseinrichtungen und Forscher, können auf die Daten für Untersuchung aus sehr unterschiedlichen Standpunkten aus zugreifen. Die fortlaufende Aufnahme neuer Daten in dieses wertvolle Instrument wird dazu beitragen, das Wissen über die CVD-Forschung in der EU zu verbessern. Darüber hinaus können für die Datenerfassung, Klassifizierung und für Interviews entwickelte Verfahren auf relevante Bereiche der medizinischen Forschung angewandt werden. CARDIOSCAPE lieferte greifbare Ergebnisse, die dazu beitragen werden, die CVD-Forschung zu fördern. Die Projektergebnisse sollen die Fragmentierung der Forschungsanstrengungen minimieren und einen kooperativen Ansatz fördern und so letztlich dem Gesundheitssektor, Forschung und Industrie und vor allem den Patienten zugutekommen.

Schlüsselbegriffe

Herzkreislauferkrankungen, Forschung und Innovation, Forschungsstrategie, Kardiologie, Gesundheitsversorgung

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