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Forschungsrat begrüßt Prioritätsbereiche der Kommission für RP6

Die europäischen Forschungsminister begrüßten anlässlich der Sitzung des Forschungsrats am 26. Juni in Luxemburg die von der Kommission vorgeschlagenen Prioritätsbereiche für das nächste Rahmenprogramm. Die Minister vereinbarten außerdem Maßnahmen auf den Gebieten Wissenschaf...

Die europäischen Forschungsminister begrüßten anlässlich der Sitzung des Forschungsrats am 26. Juni in Luxemburg die von der Kommission vorgeschlagenen Prioritätsbereiche für das nächste Rahmenprogramm. Die Minister vereinbarten außerdem Maßnahmen auf den Gebieten Wissenschaft und Gesellschaft, Frauen und Wissenschaft und Biotechnologie und erklärten, dass auch die Mobilität der Forscher ein Prioritätsbereich sein müsse. "Die EU-Forschungsminister haben sich heute darauf verständigt, dass die EU ihre Forschungsarbeiten auf sieben Bereiche konzentrieren sollte: Biotechnologie, Nanotechnologie, Luft- und Raumfahrt, Nahrungsmittelsicherheit, nachhaltige Entwicklung sowie Bürger und Regierung in einem wissensbasierten Europa. Wir sind uns ferner darüber einig, dass die Ressourcen für die Förderung einer stärkeren Mobilität der Forscher in Europa beträchtlich erhöht werden müssen", erklärte der Vorsitzende des Forschungsrats Thomas Östros im Anschluss an die Sitzung. Die Forschungsminister haben die Kommission mit der Erstellung eines Aktionsplans zur Schaffung engerer Verbindungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft beauftragt, der bis Ende 2001 vorgelegt werden soll. Der Rat forderte die Mitgliedstaaten dringend auf, verschiedene Wege zur Anregung eines Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, eines Dialogs über Forschungsergebnisse, ihre Anwendungsgebiete und alle durch die Forschung aufgeworfenen möglichen ethischen Probleme zu suchen. Der Forschungsrat verabschiedete eine Entschließung über die Förderung der Beteiligung von Frauen an der Forschergemeinschaft. Die Minister vereinbarten, sowohl die Mitgliedstaaten als auch die Kommission aufzufordern zu intensiveren Bemühungen zur Erhöhung des Frauenanteils bei der Umsetzung und Verwaltung von Forschungsprogrammen, zur Entwicklung nach Geschlecht aufgeschlüsselter Statistiken sowie zur Entwicklung von Indikatoren für eine effektivere Überwachung der Fortschritte hinsichtlich der Gleichstellung der Geschlechter bei der europäischen Zusammenarbeit in der Forschung. Die Kommission legte auf dem Treffen Informationen über einen Aktionsplan für die Arbeit der EU zu Biotechnologiefragen vor. Ein solcher Plan war vom Europäischen Rat auf seinem Treffen in Stockholm im März dieses Jahres gefordert worden. Der Plan soll die Biotechnologieforschung, die industrielle Entwicklung sowie die ethischen Aspekte der Biotechnologe berücksichtigen. Ein abschließender Bericht soll im März 2002 in Barcelona vorgelegt werden. Es war dies der letzte Forschungsrat unter dem Vorsitz von Thomas Östros, dem Vertreter der schwedischen Präsidentschaft. "Die heutige Diskussion hat gezeigt, dass unter den Mitgliedstaaten weitgehende Übereinstimmung in Bezug auf die Hauptprinzipien für die Forschung in der EU herrscht. Der Rat hat dieses Thema während der schwedischen Präsidentschaft ausgiebig diskutiert und gute Voraussetzungen für weitere Maßnahmen geschaffen. Inzwischen haben wir ein solides Fundament für die endgültige Entscheidung im Jahr 2002 gelegt", so Thomas Östros.

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