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Inhalt archiviert am 2022-12-21

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Kommission präsentiert Forschungsprojekte zu GVO

Die Europäische Kommission hat eine Übersicht über die Ergebnisse von Forschungsarbeiten zu GVO (gentechnisch veränderte Organismen) veröffentlicht, die von ihr unterstützt und zwischen 1985 und 2000 durchgeführt wurden. Die Veröffentlichung "EC sponsored research on safety o...

Die Europäische Kommission hat eine Übersicht über die Ergebnisse von Forschungsarbeiten zu GVO (gentechnisch veränderte Organismen) veröffentlicht, die von ihr unterstützt und zwischen 1985 und 2000 durchgeführt wurden. Die Veröffentlichung "EC sponsored research on safety of genetically modified organisms - a review of results" (Von der Europäischen Kommission finanzierte Forschungsarbeiten zur Sicherheit von gentechnisch veränderten Organismen- eine Ergebnisübersicht) zeigt, dass während dieses Zeitraums 81 Projekte unter Beteiligung von mehr als 400 Forschungsteams mit einem kombinierten Gemeinschaftsbeitrag in Höhe von rund 70 Millionen Euro unterstützt wurden. "Das Hauptziel dieser Übersicht besteht darin zu zeigen, wie die Europäische Kommission versucht hat, diesen Missstand [fehlendes Wissen] zu beheben, und dass sie fortwährend daran gearbeitet hat, eine beträchtliche Forschergemeinschaft aufzubauen und zu dem schnell anwachsenden weltweiten Wissens- und Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet beizutragen", schreibt EU-Forschungskommissar Philippe Busquin in der Einführung dieser Veröffentlichung. Die in dem Bericht enthaltenen Forschungsprojekte betreffen Pflanzen, Pflanzenmikroben, biologische Kontrolle, biologische Regenerierung von Nahrungsmitteln, Instrumente, Fische und Impfstoffe. Zwischenzeitlich haben einige EU-Mitgliedstaaten nicht gerade positiv auf den Vorschlag der Europäischen Kommission reagiert, dass das EU-Moratorium hinsichtlich der Lizenzierung von GVO aufgehoben werden soll. Der Plan der Kommission sieht vor, dass die EU noch einmal mit der kommerziellen Lizenzierung von GVO beginnen soll, bevor die Gesetzgebung zur Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung der Produkte 2003 in Kraft gesetzt wird. Auf einer Konferenz am 16. Oktober haben mehrere Mitgliedstaaten erneut zum Ausdruck gebracht, dass sie mit einem derartigen Vorschlag nicht einverstanden sind, was die deutsche Landwirtschaftsministerin in einem Schreiben an die Kommission als "unverständliche und durch nichts zu begründende Abkehr" bezeichnete. Britische GVO-Gegner haben sich über ein ebenfalls am 16. Oktober ergangenes Urteil des obersten britischen Gerichtshofes gefreut, das Auswirkungen auf das Forschungsumfeld für gentechnische Veränderungen in Großbritannien haben könnte. Dieses Urteil besagt, dass die Gesetze zur öffentlichen Ordnung nicht gegen Personen Anwendung finden dürfen, die GV-Feldfrüchte beschädigen oder zerstören, wenn sich nicht gleichzeitig Menschen auf den Feldern befinden, die durch ihr Vorgehen eingeschüchtert werden könnten.

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