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Inhalt archiviert am 2022-12-21

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Kommission: Für Risikokapital sind noch weitere Anreize vonnöten

Die Europäische Kommission hat zu weiteren Maßnahmen aufgerufen, um dazu beizutragen, dass die Ziele des Risikokapital-Aktionsplans erreicht werden können, dessen Inhalte bis 2003 abgeschlossen sein sollen. Der Plan wird als entscheidendes Instrument zur Unterstützung von Inno...

Die Europäische Kommission hat zu weiteren Maßnahmen aufgerufen, um dazu beizutragen, dass die Ziele des Risikokapital-Aktionsplans erreicht werden können, dessen Inhalte bis 2003 abgeschlossen sein sollen. Der Plan wird als entscheidendes Instrument zur Unterstützung von Innovation und Unternehmertum in der Europäischen Union (EU) erachtet. Die Zahlen zum Risikokapital in Europa scheinen auf den ersten Blick ermutigend: Seit Beginn des Plans im Jahr 1998 hat das Risikokapital in der EU um das Dreifache, und in der entscheidenden frühen Kapitalphase sogar um das Vierfache zugenommen. Dennoch ist die Menge verfügbaren Kapitals nach wie vor wesentlich geringer als in den USA, und die Kluft wird immer größer; nachdem das Kapital dort 1998 erst doppelt so hoch war wie in der EU, ist es inzwischen schon vier Mal so hoch. Darüber hinaus wird es angesichts der jüngsten Anzeichen eines Rückgangs in verschiedenen Wirtschaftszweigen noch wichtiger, in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen. "Die Mitgliedstaaten sollten ohne weitere Verzögerung auf die Umsetzung des Aktionsplans drängen, um Investitionen zu erleichtern und Anreize für Risikokapital zu geben, vor allem jetzt, da die Industrie unter einem Abschwung leidet und vor der Ungewissheit steht", so der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Frits Bolkestein. Spezifische Maßnahmen, die helfen würden, wären unter anderem Fortschritte bei der Beseitigung von steuerlichen Hindernissen, die Förderung von innovativen Projekten oder die Einigung auf ein einheitliches Gemeinschaftspatent. Die Kommission hob außerdem die entscheidende Rolle hervor, die der Forschung zukommen müsse. "Der FuE-Sektor [FuE - Forschung und Entwicklung] könnte sich als der kosteneffektivste Sektor bei der Förderung des Unternehmertums erweisen, und zwar indem Forscher unterstützt und gefördert werden, um ihre innovativen Ideen und Anwendungen auf den Markt zu bringen", verlautete seitens der Kommission, wobei das bevorstehende Sechste Rahmenprogramm als guter Motor genannt wurde, um dies zu erreichen.

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