Verband der Betreiber gebührenpflichtiger Autobahnen appelliert an die Kommission, den Forschungsanforderungen auf diesem Sektor Gehör zu schenken
Der Generalsekretär von ASECAP (l'Association Europeenne des Concessionnaires d'Autoroutes et d'Ouvrages a Peage - Verband der Betreiber gebührenpflichtiger Autobahnen), Kallistratos Dionelis, hat gegenüber CORDIS-Nachrichten gesagt, dass die Europäische Kommission den Forschungsanforderungen auf dem Autobahnsektor Gehör schenken müsse. ASECAP vertritt 90 Unternehmen aus 12 Ländern und verhandelt derzeit mit Polen, dem Vereinigten Königreich, der Tschechischen Republik und Deutschland über eine Mitgliedschaft. Die Organisation wurde 1973 gegründet und möchte sich an der Modernisierung und Entwicklung des Autobahnprozesses aufgrund von technologischer Innovation, einer Marktvereinigung, des Abbaus von Landesgrenzen und Änderungen auf den Produktionssektoren beteiligen. Notwendig sei eine intensivere Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, die von Autobahnbenutzern genutzt werden können, sagte Dionelis. Im Positionspapier von ASECAP zum Weißbuch der Kommission zu Verkehr hebt die Organisation die Bedeutung der Forschung bei der Entwicklung der Autobahnen hervor. "Die Entwicklung neuer Technologien auf dem Autobahnsektor wird erhebliche Auswirkungen im Hinblick auf das Verkehrsmanagement, die Sicherheit, Informationen und Dienstleistungen für die Benutzer, Schadstoffreduzierung etc. und somit auch auf eine nachhaltige Entwicklung haben", sagte Dionelis. "Das Ziel ist ohne Zweifel, mögliche Gewinne besser bewerten zu können und dafür zu sorgen, dass das Maß an "Intelligenz" bei Fahrzeugen dem Maß an infrastruktureller Ausrüstung entspricht." In Bezug auf das Positionspaper des Verbandes sagte der Präsident von ASECAP, José-Luis Feito, dass die Organisation das Weißbuch der Kommission "sehr ernst" nehme. Dionelis betonte, dass das Positionspapier von 90 Unternehmen verfasst wurde, was seiner Auffassung nach mehr Gewicht als die einzelnen Kommentare der 15 Mitgliedstaaten habe.