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Umfrage: IKT spielen eine Schlüsselrolle für die Geschlechtergleichstellung

Wie die Ergebnisse einer internationalen Umfrage zeigen, können Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) dazu beitragen, dass Frauen die digitale Kluft verringern. Im Rahmen der Erhebung wurden Frauen aus Europa, Afrika, Lateinamerika, Nordamerika und dem Asien-Pa...

Wie die Ergebnisse einer internationalen Umfrage zeigen, können Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) dazu beitragen, dass Frauen die digitale Kluft verringern. Im Rahmen der Erhebung wurden Frauen aus Europa, Afrika, Lateinamerika, Nordamerika und dem Asien-Pazifikraum befragt. Die verschiedenen Regionen weisen jedoch Unterschiede auf, was die Internet-Nutzung anbelangt. Zwar sind 42 Prozent der weltweiten Internet-Nutzer Frauen, doch ihr Anteil variiert von 50 Prozent in Nordamerika bis nur 30 Prozent in Ländern wie Marokko, der Türkei und Indien. Auf die Frage, was notwendig wäre, um die digitale Kluft zu überwinden, bezeichnet die Mehrzahl der Frauen den Zugang zu IKT als wichtigsten Faktor. An zweiter Stelle rangiert in allen Regionen die "Lese- und Schreibkompetenz". Während für Befragte, die in Behörden und im privaten Sektor tätig sind, die Lese- und Schreibkompetenz den wichtigsten Faktor darstellt, halten die Teilnehmer von außerhalb des öffentlichen Sektors die Verfügbarkeit von IKT für wichtiger. Des weiteren ergibt sich aus der Umfrage, dass IKT die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch, mehr Gelegenheiten zur Zusammenarbeit und größere Handlungskompetenz bieten und den wirtschaftlichen Aufschwung auf Gemeindeebene begünstigen. Unternehmerinnen betonten, dass IKT einen besseren Zugriff auf Informationen ermöglichen. Yoshio Utsumi, der Generalsekretär der Internationalen Fernmeldeunion, die die Umfrage veranlasst hatte, begrüßt die Ergebnisse und die Tatsache, dass sie mehr Klarheit in dieser Frage schafft: "Hier konnten sich Menschen ungeachtet ihres Geschlechts und ihres Wohnorts äußern, die bisher auf sich alleine gestellt waren, unauffällig und sprachlos blieben." Die in der Umfrage gesammelten Daten werden dem Weltgipfel über die Informationsgesellschaft vorgelegt, der von den Vereinten Nationen im Dezember 2003 in Genf (Schweiz) veranstaltet wird.