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Team mit europäischen Wissenschaftlern findet Anhaltspunkte für Treibhausgase

Die Erkenntnisse eines Teams, dem auch europäische Wissenschaftler angehören, könnten zu einer höheren Reisproduktion und niedrigeren Treibhausgasemissionen führen. Wissenschaftler des deutschen Fraunhofer Instituts, der niederländischen Universität Wageningen und des Intern...

Die Erkenntnisse eines Teams, dem auch europäische Wissenschaftler angehören, könnten zu einer höheren Reisproduktion und niedrigeren Treibhausgasemissionen führen. Wissenschaftler des deutschen Fraunhofer Instituts, der niederländischen Universität Wageningen und des Internationalen Reisforschungsinstituts der Philippinen fanden heraus, dass Pflanzen, die mehr Kohlenstoff für die Bildung von Blüten und Körnern benötigen, weniger Kohlenstoff an den Boden abgeben. Dies führt zu höheren Erträgen und niedrigeren Treibhausgasemissionen, insbesondere Methan. Reis veranschaulicht in bedeutender Weise, wie diese Erkenntnisse sich auf die Welt auswirken könnten. Für rund die Hälfte der Weltbevölkerung ist Reis das Grundnahrungsmittel. Die Anbaumethode, Paddy-Reisfelder, macht rund zehn Prozent der weltweiten Methanemissionen aus. Methan ist das mengenmäßig zweitwichtigste Treibhausgas und für rund 20 Prozent der globalen Erwärmung verantwortlich. Einer der Hauptbereiche, auf den man sich jetzt konzentrieren sollte, ist die Notwendigkeit, mehr Reissorten mit hohen Erträgen zu entwickeln, da die Erträge derzeit aufgrund der höheren Temperaturen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung stark zurückgehen. Bisher wurden die Experimente, die zu diesen Ergebnissen geführt haben, nur in Treibhäusern durchgeführt. Es sind weitere Forschungsmaßnahmen notwendig, um herauszufinden, ob sich bei Versuchen im Freien der gleiche Effekt einstellt.

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