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Inhalt archiviert am 2023-01-01

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Busquin hofft auf Überwindung der Zersplitterung in der Krebsforschung

EU-Forschungskommissar Philippe Busquin unterstützte in seiner Rede am 19. September auf einer Konferenz in Brüssel die Schaffung eines europäischen Krebs-Forschungsraums. Busquin ist der Meinung, dass die Zersplitterung und Überschneidung der Forschung in der EU bedeutet, da...

EU-Forschungskommissar Philippe Busquin unterstützte in seiner Rede am 19. September auf einer Konferenz in Brüssel die Schaffung eines europäischen Krebs-Forschungsraums. Busquin ist der Meinung, dass die Zersplitterung und Überschneidung der Forschung in der EU bedeutet, dass die erheblichen Mittel für die Krebsforschung nicht die Ergebnisse bringen, die die Ärzteschaft und die Bürger erwarten. Neben der Zersplitterung nannte das Kommissionsmitglied die Regulierungsbedingungen, Bestimmungen in Bezug auf Rechte an geistigem Eigentum, die alternde Forschungsgemeinschaft und den mangelnden Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft als Faktoren, die die Krebsforschung behindern. Die Lösung besteht Busquin zufolge im Sechsten Rahmenprogramm (RP6). "Die Europäische Kommission muss als Katalysator tätig sein und durch das Rahmenprogramm und ihren politischen Einfluss Maßnahmen und die Zusammenarbeit unterstützten, die strukturierende und strukturelle Auswirkungen haben", sagte er. Das RP6 wird erstmals ausdrücklich die klinische Forschung abdecken. Dies wird es Wissenschaftlern, die an reinen sowie an klinischen Forschungsprojekten arbeiten, ermöglichen, im Rahmen umfassender Exzellenznetze und integrierter Projekte, zwei der neuen Instrumente unter dem RP6, zusammenzuarbeiten. Dies sollte die Umwandlung von wissenschaftlichen Durchbrüchen in Anwendungen und Maßnahmen erleichtern, was schneller zum Nutzen für die Patienten führen wird. Es werden EU-Mittel zur Bewertung neuer Therapien oder für die Validierung molekularer Ziele für die Krebsdiagnose und -behandlung eingesetzt werden. Busquin erklärte, das RP6 werde auch kleinere Projekte unterstützen, die spezifische Aspekte der Krebsforschung untersuchen könnten. Er wies außerdem auf das erhöhte Budget für die Freizügigkeit von Forschern unter dem RP6 hin, das es den EU-Mitgliedstaaten ermöglichen wird, die weltweit besten Forscher anzuziehen. Es stehen zwar keine Zahlen für die EU insgesamt zur Verfügung, aber die Statistiken zeigen, dass allein in Frankreich jährlich 240.000 neue Fälle von Krebs diagnostiziert werden. Außerdem sind 24 Prozent aller Todesfälle im Vereinigten Königreich auf Krebs zurückzuführen.

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