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Europäische Kommission weiht Labor für die Entsorgung radioaktiver Abfälle ein

Die Europäische Kommission gab gestern mit der Einweihung einer neuen Anlage in Deutschland im Wert von 10 Millionen Euro ihrer Bereitschaft Ausdruck, das Problem der radioaktiven Abfälle zu lösen. Mit dem "Labor für niedrige Aktinide" in Karlsruhe sollen innovative Lösungen ...

Die Europäische Kommission gab gestern mit der Einweihung einer neuen Anlage in Deutschland im Wert von 10 Millionen Euro ihrer Bereitschaft Ausdruck, das Problem der radioaktiven Abfälle zu lösen. Mit dem "Labor für niedrige Aktinide" in Karlsruhe sollen innovative Lösungen begünstigt werden, mit denen sich die Risiken hochgradig radiotoxischer Formen radioaktiver Abfälle begrenzen lassen. Der Bau der Anlage wurde von der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission finanziert und die Ausstattung wurde durch den Einsatz von Telemanipulatoren, Fernsteuerung und Robotik weitgehend automatisiert. In der Anlage sollen mit einem neuen Verfahren, der "Transmutation", langlebige radioaktive Elemente in weniger gefährliche Substanzen umgewandelt werden. "Das Thema der Entsorgung radioaktiver Abfälle ist für die Öffentlichkeit von großer Bedeutung", so Forschungskommissar Philippe Busquin. "Daher wird dem Thema im Euratom-Teil des Sechsten Rahmenprogramms höchste Priorität eingeräumt." Während der Einweihung wurde außerdem von Vertretern der neuen Anlage und dem Commissariat à l'Energie Atomique (Frankreich) eine Absichtserklärung zur Schaffung eines europäischen Netzwerks in diesem neuen Bereich unterzeichnet.

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