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Kommission genehmigt weitere 158 Millionen Euro an EGKS-Forschungsmitteln

Im Anschluss an einen kürzlich veröffentlichten Finanzbericht über die Vermögenswerte der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) hat die Kommission zugestimmt, weitere 158,3 Millionen Euro der Mittel für die Kohle- und Stahlforschung bereitzustellen. Dies wurde a...

Im Anschluss an einen kürzlich veröffentlichten Finanzbericht über die Vermögenswerte der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) hat die Kommission zugestimmt, weitere 158,3 Millionen Euro der Mittel für die Kohle- und Stahlforschung bereitzustellen. Dies wurde am 7. Januar nach Annahme des Finanzberichts durch die Kommission bekannt gegeben. Die EGKS wurde im Jahr 1951 gegründet. Ihre Aufgabe bestand darin, durch die Errichtung eines gemeinsamen Marktes für Kohle und Stahl einen Beitrag zur wirtschaftlichen Expansion der Mitgliedstaaten zu leisten. Nach Auslaufen des EGKS-Vertrags am 23. Juli 2002 wurde vereinbart, die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten an die Europäische Union zu übertragen. Die Europäische Kommission wurde mit der Verwaltung der Vermögenswerte betraut, deren Nettowert für Forschung in den mit der Kohle- und Stahlindustrie verwandten Sektoren vorgesehen ist. Artikel 55 des EGKS-Vertrags legt fest, dass die Kommission "die technische und wirtschaftliche Forschung für die Erzeugung und die Steigerung des Verbrauchs von Kohle und Stahl sowie für die Betriebssicherheit in diesen Industrien zu fördern" hat. Im Finanzbericht sind die EGKS-Forschungsausgaben für das Jahr 2002 aufgeschlüsselt. Etwa 52 Millionen Euro wurden für die Stahlforschung und fast 20 Millionen Euro auf die technische Kohleforschung bereitgestellt. Im Bereich Stahlforschung wählte die Europäische Kommission 62 Forschungsprojekte und neun Pilot- und Demonstrationsprojekte für die Finanzierung aus. Die Projekte zielten auf die Reduzierung der Produktionskosten, die Verbesserung der Qualität und Leistungsfähigkeit von Produkten, die Förderung des Einsatzes von Stahl, die Ausweitung der Bereiche für den Einsatz von Stahl, die Anpassung der Produktionsbedingungen an Umwelterfordernisse, die Entwicklung neuer Verfahren und das Testen innovativer Anwendungen ab. Im Bereich Kohleforschung erhielten 14 Projekte finanzielle Unterstützung für den Schutz der Umwelt, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Kohle als Energieträger, die Verbesserung der Wettbewerbsposition von Kohle und den rationelle Einsatz der Kohlevorkommen in der Gemeinschaft. Außerdem wurden 2002 auch Mittel für flankierende Maßnahmen bereitgestellt. Die Kommission subventionierte verschiedene internationale Veranstaltungen zu den jüngsten Fortschritten in der Stahltechnologie und Stahl in der Umwelt. Um Schwankungen des Finanzierungsvolumens im Forschungsbereich zu reduzieren, soll laut Bericht "eine Glättungsformel nach den von den Mitgliedstaaten beschlossenen Verfahren" erfolgen. Diese Formel soll für das Finanzjahr 2003 verwendet werden, um die EGKS-Forschungsfinanzierung für 2005 festzulegen.

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