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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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Busquin bei der Präsentation der italienischen "Wissenschaftsstadt" anwesend

EU-Forschungskommissar Philippe Busquin besuchte am 30. Januar in Brüssel die Präsentation der "città della scienza" - der Wissenschaftsstadt im italienischen Bagnoli. Die Wissenschaftsstadt wird als "ein neues Sprungbrett für Innovation und Entwicklung im Mittelmeerraum" bes...

EU-Forschungskommissar Philippe Busquin besuchte am 30. Januar in Brüssel die Präsentation der "città della scienza" - der Wissenschaftsstadt im italienischen Bagnoli. Die Wissenschaftsstadt wird als "ein neues Sprungbrett für Innovation und Entwicklung im Mittelmeerraum" beschrieben. Ziel ist es, einen fruchtbaren Boden für Wissenschaftskultur und Innovation zu schaffen, um so zur Überwindung der in Süditalien vorherrschenden wirtschaftlichen und produktiven Schwierigkeiten beizutragen. Das Zentrum möchte den Menschen Wissenschaft nahe bringen, informelles Lernen und die Gleichberechtigung der Geschlechter in der wissenschaftlichen Ausbildung fördern, lebenslanges Lernen umsetzen und zu Innovation und Technologietransfer auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ermutigen. Es soll auch die Schaffung neuer Unternehmen ankurbeln, nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene fördern und die Vorteile der Informationstechnologien der Gesellschaft nahe bringen. Es umfasst ein Wissenschaftszentrum, ein Unternehmens- und Innovationszentrum, ein Ausbildungszentrum und einen Veranstaltungsbereich. Die Wissenschaftsstadt hat sich als Erfolg erwiesen. Im Dezember 2002 zählte sie über 350.000 Besucher, ein Ergebnis das Busquin dem interaktiven Charakter des Zentrums und dem "Wissensdurst" der Menschen zuschrieb. "Wissenschaft und Wissen erhöhen den menschlichen Wohlstand", so der Kommissar. Antonio Bassolino, Vorsitzender der Region Campania, in der sich Bagnoli befindet, erklärte, wie das Projekt die Region regenerieren werde, da sich dort Firmen ansiedeln, entwickeln und dann in der Nähe produzieren würden. Eine Regeneration sei aufgrund der Deindustrialisierung, die die Region getroffen hat, notwendig, erklärte Vittorio Silvestrini, Vorsitzender der IDIS-Stiftung der Wissenschaftsstadt. "Menschen zogen weg und hinterließen in der Gegend und in der Wirtschaft ein Vakuum", sagte er. "Doch das Problem war auch eine große Chance. Es befreite die Gegend, so dass wir eine Zukunft aufbauen konnten, die anders ist als die Vergangenheit", fügte er hinzu. Das Projekt möchte die Neugier auf Wissenschaft anregen und zugleich das Wissen darüber kultivieren, sodass das Wachstum in der Region gesichert werden kann. Gleichzeitig hofft Silvestrini auf die Gründung neuer Unternehmen. Der Generaldirektor der GD Informationsgesellschaft der Kommission Fabio Colasanti, der die Veranstaltung ebenfalls besuchte, rief zu einer Vervielfachung der Anstrengungen auf und zur Einrichtung weiterer Wissenschaftsstädte.

Länder

Italien

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