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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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ESA und Russland unterzeichnen Weltraumabkommen

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und Russland haben ein Abkommen zur Zusammenarbeit und Partnerschaft bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums zu friedlichen Zwecken unterzeichnet. Das von ESA-Generaldirektor Antonio Rodotà und dem russischen Außenminister Igor...

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und Russland haben ein Abkommen zur Zusammenarbeit und Partnerschaft bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums zu friedlichen Zwecken unterzeichnet. Das von ESA-Generaldirektor Antonio Rodotà und dem russischen Außenminister Igor Sergejewitsch Iwanow am 11. Februar unterzeichnete Dokument tritt an Stelle eines 1990 geschlossenen Abkommens zwischen der ESA und der UdSSR. Die geopolitischen Entwicklungen des vergangenen Jahrzehnts hätten, so die ESA, "die Zusammenarbeit und echte Partnerschaft zwischen der ESA und Russland gestärkt". Zu den neuen Bereichen der Zusammenarbeit zählen unter anderem Trägerraketen und die unbemannte und bemannte Erforschung von Planeten. "Diese Zusammenarbeit ist ein konkreter Baustein für eine strategische Partnerschaft zwischen Europa und Russland", sagte Rodotà. "Wir sind bereit, unsere schon seit langem bestehende Zusammenarbeit mit Russland zum Nutzen beider Parteien fortzusetzen und zu verstärken." Die russische Luft- und Raumfahrtbehörde Rosaviakosmos ist für die Umsetzung des Abkommens auf russischer Seite zuständig. Die ESA und Rosaviakosmos arbeiten bereits in mehreren Bereichen wie beispielsweise der bemannten Raumfahrt, der Mikrogravitationsforschung, der Erdbeobachtung, der Satellitennavigation und der Weltraumforschung zusammen. Ein aktuelles Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Europa und Russland war eine vor kurzem veranstaltete Konferenz in Moskau, auf der Forscher über mögliche Projekte für eine Zusammenarbeit und die Möglichkeiten für die Weltraumforschung unter dem Sechsten EU-Forschungsrahmenprogramm diskutierten.

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