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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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WSA unterstützt EFR und 3-Prozent-Ziel, sorgt sich jedoch um Ziele von Lissabon

Mitglieder des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (WSA) begrüßten auf der Plenarsitzung am 28. Februar die Mitteilungen der Kommission zur Schaffung eines Europäischen Forschungsraums (EFR) und zu dem Ziel, drei Prozent des BIP für Forschung auszugeben. Der WSA u...

Mitglieder des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (WSA) begrüßten auf der Plenarsitzung am 28. Februar die Mitteilungen der Kommission zur Schaffung eines Europäischen Forschungsraums (EFR) und zu dem Ziel, drei Prozent des BIP für Forschung auszugeben. Der WSA unterstrich, dass Forschung und Entwicklung (FuE) besonders in Zeiten eines Konjunkturrückgangs als Investition und nicht als Kosten betrachtet werden sollten. Der Ausschuss stellte ebenfalls fest, dass die EU-Ziele wirtschaftliches Wachstum, Beschäftigung, nachhaltige Entwicklung und hohe Umwelt- und Gesundheitsstandards nur durch mehr Wissen, FuE und Innovation erreicht werden können. Die Mitteilung zur Schaffung eines EFR wurde im Prinzip begrüßt und die Mitglieder lobten den Fortschritt, der bis jetzt hinsichtlich der Schaffung eines Binnenmarkts für Forschung erreicht worden ist. Der WSA betonte ebenfalls die zentrale Bedeutung einer angemessenen Mobilität von Forschern zur Verbreitung von Informationen. Der WSA nahm eine Entschließung für die Frühjahrstagung des Europäischen Rats an und erklärte, dass die Strategie von Lissabon, die EU bis zum Jahr 2010 zur wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaft der Welt zu machen, "gefährdet ist". Der Ausschuss empfiehlt daher, "Unternehmensinnovationen, Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmergeist, einschließlich einer optimalen Nutzung der durch das Sechste Rahmenprogramm gebotenen Chancen, zu fördern" sowie "den Binnenmarkt in zentralen Bereichen wie dem Gemeinschaftspatent neu zu beleben". In der Entschließung wird ebenfalls ein stärkeres Engagement zur Umsetzung der Strategie von Lissabon aller Parteien gefordert: der Mitgliedstaaten, der EU-Institutionen, der regionalen und sozialen Partner sowie der Zivilgesellschaft.

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