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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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Kommission: Klarere politische Ziele erforderlich, um Nutzung des E-Business durch KMU zu gewährleisten

Die Europäische Kommission hat eine Mitteilung angenommen, in der eine Überprüfung der nationalen und regionalen Maßnahmen im Bereich E-Business zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) gefordert wird. Die von der Kommission am 28. März angenommene Mitteilung...

Die Europäische Kommission hat eine Mitteilung angenommen, in der eine Überprüfung der nationalen und regionalen Maßnahmen im Bereich E-Business zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) gefordert wird. Die von der Kommission am 28. März angenommene Mitteilung konzentriert sich auf die wertvollen Lektionen, die aus der Initiative "Go Digital" gezogen werden konnten, um KMU bei der Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) mit bestmöglicher Effizienz zu unterstützen. Außerdem werden in der Mitteilung neue Strategien zur Beschleunigung des Übergangs vom E-Commerce (elektronischer Handel) zum E-Business (elektronischer Geschäftsverkehr) bewertet. Das für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige Kommissionsmitglied Erkki Liikanen führte an, dass die Mitteilung die Bedeutung der IKT und der Instrumente für das E-Business zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen und zur Steigerung von Produktivität und Wachstum unterstreiche. "[Sie] stellt einen wichtigen Schritt dar, schneller auf dem Weg zur Erreichung des Ziels von Lissabon voranzukommen, Europa zu einer wettbewerbsfähigeren und dynamischen, wissensbasierten Wirtschaft zu machen", sagte Liikanen. In der Mitteilung werden jedoch auch die praktischen Schwierigkeiten erkannt, mit denen KMU bei der Integration neuer Technologien und der Anpassung an neue Geschäftsbedingungen konfrontiert sind. Dabei sollen die Geschäftsabläufe jedoch nicht völlig verändert werden. Die Kommission empfiehlt vielmehr, dass entsprechende Maßnahmen die KMU in die Lage versetzen sollen, ihre vorhandenen Geschäftsabläufe durch den Einsatz von Instrumenten des elektronischen Geschäftsverkehrs zu rationalisieren. Maßnahmen in diesem Bereich sollten sich auch darauf konzentrieren, die Bereitstellung benutzerfreundlicher E-Business-Lösungen zu fördern und das Management von KMU dabei zu unterstützen, sich genügend Wissen über diese Lösungen anzueignen, um besser an elektronischen Märkten und Unternehmensnetzen teilnehmen zu können. "Ich glaube, dass diese Mitteilung zur rechten Zeit kommt, um den Mitgliedstaaten die Notwendigkeit deutlich zu machen, ihre Politik neu auszurichten und klare Ziele und quantitative Vorgaben aufzustellen, denn dies ist ein effizientes Verfahren zur Bewertung des Fortschritts und der Auswirkungen ihrer Strategien im Bereich E-Business", sagte der Kommissar. In diesem Sinne werden verantwortliche Stellen in der Mitteilung aufgefordert, spezifische, messbare, angemessen erreichbare, realistische und terminbezogene Ziele (SMART) aufzustellen. Schließlich werden die Mitgliedstaaten und die Regionen aufgefordert, die Vernetzung im Bereich des E-Business zu intensivieren und insbesondere das Bewusstsein für das europäische E-Business-Support-Netz für KMU, das Bestandteil des Aktionsplans eEurope 2005 ist, zu erhöhen.

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