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Inhalt archiviert am 2023-01-13

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Busquin unterstreicht Rolle der Wissenschaft für die Schaffung von Stabilität auf dem Balkan

Wissenschaft kann Stabilität schaffen. So lautete die Aussage von EU-Forschungskommissar Philippe Busquin auf einer Konferenz über wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Balkan am 27. Juni. Busquin bezeichnete die Konferenz "Wissenschaftliche Zusammenarbeit ...

Wissenschaft kann Stabilität schaffen. So lautete die Aussage von EU-Forschungskommissar Philippe Busquin auf einer Konferenz über wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Balkan am 27. Juni. Busquin bezeichnete die Konferenz "Wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und dem Balkan als Stabilitätsfaktor" als erste Veranstaltung, die "einen wichtigen Moment in der Geschichte der Forschungspolitik in Europa darstellen sollte". Auf dem Europäischen Rat im Juni in Saloniki haben die Staats- und Regierungschefs der EU eine Mitteilung über die Zusammenarbeit mit dem Balkan verabschiedet, die dazu beitragen soll, den Ländern in dieser Region die Annäherung an die EU zu erleichtern. Die Mitteilung bezieht sich ausdrücklich auf die Forschung als Bereich für Zusammenarbeit. Nach Ansicht des Kommissars hat die Konferenz in Brüssel die Bereitschaft gezeigt, die Balkanregion zu stabilisieren und wiederaufzubauen. "Ich bin davon überzeugt, dass Wissenschaft, Forschung und wissenschaftliche Zusammenarbeit dabei einen wichtigen Beitrag leisten können", fügte er hinzu. Busquin räumte jedoch auch ein: "Wir können natürlich keine Wunder erwarten. Wir wissen zwar, dass Wissenschaft und Forschung zum wirtschaftlichen Wohlstand und zu Frieden und Stabilität beitragen können. Für ihre Entwicklung benötigen sie selbst jedoch ein Minimum an Wohlstand und Stabilität." Diese gegenseitigen Voraussetzungen könnten sich jedoch in eine positive Dynamik verwandeln. Dies sei ein positiver Kreislauf, bei dem jeder Schritt in einem Plan Fortschritte in anderen Bereichen ermögliche. Der Kommissar fordert die Balkanländer außerdem auf, dem Beispiel der Mittelmeer- und Baltikstaaten zu folgen und eine regionale Zusammenarbeit aufzubauen. Der Bedarf an einer solchen Zusammenarbeit ergebe sich aus der geografischen Nähe, einer gemeinsamen Geschichte sowie ähnlicher Volkswirtschaften und gemeinsamer Probleme. Die Kommission hat ein Dokument mit dem Titel "Shared Vision" (Eine gemeinsame Vision) ausgearbeitet, in dem die Hauptbereiche für eine wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Balkan beschrieben werden. In einem dazugehörigen Aktionsplan werden die praktischen Maßnahmen für die Umsetzung der Zusammenarbeit festgelegt und die anzuwendenden Methoden erläutert.

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