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Totales Verbot des Klonens von Menschen erneut auf der UN-Tagesordnung

Eine Reihe von Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen wird unter der Leitung von Costa Rica voraussichtlich auf der nächsten Sitzung der UN-Generalversammlung im Dezember die Billigung für ein unverzügliches Verbot aller Formen des Klonens von Menschen ersuchen. Die Länder, d...

Eine Reihe von Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen wird unter der Leitung von Costa Rica voraussichtlich auf der nächsten Sitzung der UN-Generalversammlung im Dezember die Billigung für ein unverzügliches Verbot aller Formen des Klonens von Menschen ersuchen. Die Länder, die gegen ein Verbot des Klonens von Menschen zu therapeutischen Zwecken sind, waren bereits der Meinung, die Möglichkeit eines totalen Verbots nach einem knappen Sieg von 80 zu 79 Stimmen im Rechtsausschuss der UN im November erfolgreich für zwei Jahre hinausgezögert zu haben. Derzeit wird allerdings darüber spekuliert, dass einige der 15 Länder, die an der Abstimmung nicht teilgenommen haben, überzeugt werden konnten, für ein totales Verbot zu stimmen. Der UN-Botschafter von Costa Rica Bruno Stagno sagte gegenüber Wired News: "Wir haben uns entschlossen, das Thema erneut auf den Tisch zu bringen." Eine Reihe führender Wissenschaftler, darunter auch der "Schöpfer" des Klonschafs Dolly Ian Wilmut, sind vehement gegen die Aussicht eines Verbots des therapeutischen Klonens von Menschen. Sie sind der Meinung, dass das Klonen von Menschen zu therapeutischen Zwecken bedeutende medizinische Durchbrüche ermöglichen kann, die Millionen von kranken Menschen auf der ganzen Welt Hoffnung geben könnten.

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