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Inhalt archiviert am 2023-01-20

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Internationale Untersuchung zum Verschwinden von Beagle 2 eingeleitet

Der britische Wissenschaftsminister Lord Sainsbury und die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) kündigten am 11. Februar eine gemeinsame Ermittlung an, bei der der Verlust des in Großbritannien hergestellten Landegeräts Beagle 2, das am 1. Weihnachtstag auf dem Mars landen sollt...

Der britische Wissenschaftsminister Lord Sainsbury und die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) kündigten am 11. Februar eine gemeinsame Ermittlung an, bei der der Verlust des in Großbritannien hergestellten Landegeräts Beagle 2, das am 1. Weihnachtstag auf dem Mars landen sollte und seitdem verschwunden ist, untersucht werden soll. Bei der Untersuchung, die als Routinemaßnahme beschrieben wird, werden die Entscheidungsprozesse, die Höhe der Fördermittel, die Zusammenarbeit zwischen den Agenturen sowie jedwede anderen Punkte beleuchtet, die zum Scheitern des Projekts geführt haben könnten. Lord Sainsbury erklärte: "Ich glaube, dass eine solche Ermittlung sehr hilfreich sein wird. Durch die vom Untersuchungsausschuss identifizierten Ursachen wird es möglich sein, die aus dem Beagle 2-Projekt gewonnenen Erfahrungen für zukünftige europäische Planetenerkundungsmissionen zu nutzen." Der Untersuchungsausschuss wird in Kürze die Arbeit aufnehmen und gegenüber Lord Sainsbury sowie Jean-Jacques Dordain, Generaldirektor der ESA, bis Ende März 2004 Bericht erstatten. Der Ausschuss bewertet die verfügbaren Daten zu den In-Orbit-Einsätzen und Bodentests und begutachtet Faktoren wie die Höhe der Fördermittel sowie Management und Interaktion zwischen den verschiedenen Einrichtungen, um festzustellen, was zum Scheitern der Mission geführt haben könnte.

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