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Inhalt archiviert am 2023-01-20

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150 Millionen Euro-Vertrag bringt Galileo der Umsetzung einen weiteren Schritt näher

Die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) hat am 21. Dezember einen 150 Millionen Euro-Vertrag mit Galileo Industries abgeschlossen und so den Weg für den Bau der ersten vier Satelliten der Galileo-Konstellation geebnet. Der Vertrag stellt die zweite Stufe der sog. "In-Orbit-Va...

Die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) hat am 21. Dezember einen 150 Millionen Euro-Vertrag mit Galileo Industries abgeschlossen und so den Weg für den Bau der ersten vier Satelliten der Galileo-Konstellation geebnet. Der Vertrag stellt die zweite Stufe der sog. "In-Orbit-Validation" (IOV)-Phase des Projekts dar, die zwischen der Testphase und der Umsetzungsphase liegt. Die erste Stufe war der im Juli 2003 unterzeichnete Vertrag über zwei Testsatelliten. Die IOV-Phase wird insgesamt 950 Millionen Euro kosten. Mit dieser Summe werden die Lieferung der ersten vier Satelliten der Endkonstellation von 30 Satelliten sowie die Installation der für den Betrieb erforderlichen Bodenstationen abgedeckt. Giuseppe Viriglio, verantwortlich für EU- und Industrieprogramme bei der ESA, erklärte: "Dies stellt für Galileo einen weiteren Schritt nach vorne dar. Nachdem der EU-Rat für Verkehr grünes Licht für die endgültige Umsetzung der Satellitenkonstellation gegeben hat, stellt die ESA nun die Basis für dieses einzigartige Satellitenlokalisierungs- und Positionierungssystem sicher." Der kürzlich geschlossene Vertrag zwischen der ESA und Galileo Industries betrifft hauptsächlich das Programmmanagement, die Auswahl der technischen Systeme sowie die erforderliche technische Unterstützung, um die Kohärenz innerhalb des Systems sicherzustellen. Günter Stamerjohanns, CEO von Galileo Industries, schlussfolgert: "Dieser Vertrag stellt einen wesentlichen Schritt in Richtung der Umsetzung dieses großen Europäischen Technologieprojekts dar. Galileo Industries ist stolz darauf, bei der Bewältigung dieser enormen Herausforderung eine führende Rolle zu spielen."

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