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Österreich verbessert Bedingungen für Wissenschaftlerinnen und Studentinnen

Die österreichische Regierung hat Maßnahmen zur Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Universitätsstudentinnen eingeleitet. Das Programm 'Professorinnen x2' soll für eine Zunahme der Zahl der Professorinnen an den Universitäten sorgen. Der Rat für Forschung und technolo...

Die österreichische Regierung hat Maßnahmen zur Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Universitätsstudentinnen eingeleitet. Das Programm 'Professorinnen x2' soll für eine Zunahme der Zahl der Professorinnen an den Universitäten sorgen. Der Rat für Forschung und technologische Entwicklung hat für das Jahr 2005 Fördermittel in Höhe von einer Million Euro zugesagt. 'Durch ein spezielles Anreizsystem mit berufbezogenen Preisen in Höhe von rund 50.000 Euro sollte sich der Anteil der Frauen in Forschung und Wissenschaft weiter erhöhen', erklärte die Ministerin für Bildung und Forschung Elisabeth Gehrer. In naher Zukunft werde zudem ein Lenkungsausschuss eingerichtet. Die Regierung hat den Universitäten in den vergangenen Jahren Fördermittel zur Verfügung gestellt, um Forscherinnen besser zu fördern. Fast alle österreichischen Universitäten besitzen nun eine Kontaktstelle, die Informationen und Unterstützung in Bezug auf die Kinderbetreuung anbietet. Die finanziellen Probleme vieler Studenten werden sich voraussichtlich auch infolge der am 11. Januar verabschiedeten Gesetzesänderung über die finanzielle Unterstützung von Studenten bessern. Die Änderung betrifft das Gesetz von 2003, das spezielle Bestimmungen für Studenten mit Kindern oder mit Behinderungen umfasst. 'Die Gesetzesänderung wird durch die deutliche Verbesserung individueller Unterstützungsmaßnahmen zu weiteren Vorteilen und Erleichterungen für die Studenten führen', erklärte Gehrer. Studenten, die nach ihrem Diplom noch einen Doktortitel erwerben möchten, werden nach Angaben der Regierung bei der Beantragung finanzieller Unterstützung ebenfalls von den verbesserten Bedingungen profitieren. Nach der Änderung werden Fördermittel zudem eher für Universitäten als für einzelne Fakultäten bereitgestellt, so dass die Universitäten eine größere Autonomie gewinnen, erklärte Gehrer. Die Ministerin zeigte sich besonders erfreut darüber, dass der Vorschlag einstimmig von allen vier politischen Parteien im Parlament angenommen wurde.

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