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Inhalt archiviert am 2023-02-27

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CORDIS startet Informationsdienst zur Unterstützung der Marie-Curie-Maßnahmen zu Humanressourcen und Mobilität

Zwecks der Entwicklung und Verstärkung der Humanressourcen im Europäischen Forschungsraum (ERA) und der dadurch größeren Attraktivität Europas für Forscher sowie der Verbesserung der Forschungsleistung insgesamt unterstützt die EU Tätigkeiten in den Bereichen Humanressourcen u...

Zwecks der Entwicklung und Verstärkung der Humanressourcen im Europäischen Forschungsraum (ERA) und der dadurch größeren Attraktivität Europas für Forscher sowie der Verbesserung der Forschungsleistung insgesamt unterstützt die EU Tätigkeiten in den Bereichen Humanressourcen und Mobilität, die unter der Bezeichnung Marie-Curie-Aktionen zusammengefasst werden. CORDIS, der Forschungs- und Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft, hat nun einen neuen Informationsdienst gestartet, der Informationen über die Teilnahme an diesen Programmen zusammenstellt. Die gebürtige Polin Marie Curie führte ihre Forschungsarbeiten in Physik und Chemie, für die sie mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, in Paris, Frankreich, durch. Die nach ihr benannten EU-Initiativen bieten Forschern aus EU-Mitgliedsstaaten, Kandidatenländern sowie angeschlossenen Ländern und Drittländern die Möglichkeit, Karriereaussichten zu verbessern, Forschungsfähigkeiten weiterzuentwickeln und Erfahrungen in anderen Ländern zu sammeln. Die Aktivität Humanressourcen und Mobilität des Sechsten Rahmenprogramms (RP6) verfügt über ein Budget von 1,58 Milliarden Euro zur finanziellen Unterstützung der Entwicklung erstklassiger Humanressourcen im europäischen Forschungssystem. Der neue CORDIS Dienst bietet einen Überblick über die Möglichkeiten für Ausbildung, Mobilität und Karrieremöglichkeiten im RP6 sowie detaillierte Informationen über die Teilnahmemöglichkeiten an den verschiedenen Marie-Curie-Programmen. Ferner gibt es ausführliche Informationen zu jedem Finanzierungstyp, Angaben, ob es sich um vom Aktionen für Nachwuchswissenschaftler wie die Marie-Curie-Forschungsausbildungsnetzwerke oder Stipendien für Wissenstransfer oder um individuelle Aktionen wie die intraeuropäischen Marie-Curie-Stipendien oder internationale Stipendien für Forscher aus Drittstaaten handelt. Aktionen für die Förderung und Anerkennung von Exzellenz wie Marie-Curie-Beilhilfen für Spitzenforscher oder Marie-Curie-Lehrstühle werden wie die Rückkehr- und Wiedereingliederungsmechanismen (Marie-Curie-Europäische Rückkehrbeihilfen) ebenfalls behandelt. Es gibt auch einen speziellen Teil zur Zusammenarbeit mit Mitgliedsstaaten und assoziierten Ländern. In jedem Teil findet man Hintergrundinformationen zur Art des Programms, des Weiteren werden die offenen Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht. Jeder Bereich enthält auch ausführliche Informationen zur Beantragung von Fördermitteln je nach Aktion und Anleitungen zum Projektmanagement. Diese Möglichkeiten stehen Forschern jeden Alters und beliebiger Erfahrungsstufe unabhängig von der Nationalität zur Verfügung; ferner sind sie für Forscher aus allen Bereichen der wissenschaftlichen und technologischen Forschung aus den EU-Mitgliedsstaaten, den im RP6 angeschlossenen Staaten und Drittländern gedacht. Der neue Dienst von CORDIS will die Ziele der Marie-Curie-Aktionen im Hinblick auf Entwicklung und Transfer von Forschungskompetenzen, Konsolidierung und Erweiterung von Karriereaussichten für Forscher und Förderung der Exzellenz in der europäischen Forschung unterstützen.

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