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Deutschland und Russland bauen Forschungspartnerschaft aus

Die deutsche Forschungsministerin und ihr russischer Amtskollege haben sich am 7. Februar darauf verständigt, die bilaterale wissenschaftliche Zusammenarbeit zu einer strategischen Partnerschaft auszubauen. Bis Mai soll eine formale Vereinbarung unterzeichnet werden. Das deu...

Die deutsche Forschungsministerin und ihr russischer Amtskollege haben sich am 7. Februar darauf verständigt, die bilaterale wissenschaftliche Zusammenarbeit zu einer strategischen Partnerschaft auszubauen. Bis Mai soll eine formale Vereinbarung unterzeichnet werden. Das deutsche Konzept sieht vonseiten der Bundesregierung und den Forschungsorganisationen einen jährlichen Finanzrahmen in Höhe von 40 Millionen Euro vor. Gefördert werden sollen deutsch-russische Projekte von Hochschulen, Forschungsorganisationen und Unternehmen sowie der Austausch und die Zusammenarbeit von Nachwuchskräften beider Länder. 'Wir haben auf der Grundlage der bisherigen Zusammenarbeit mit der russischen Förderation eine ausgesprochen gute Ausgangssituation für die Stärkung der bilateralen Kooperation in den wichtigsten Zukunftsfeldern', erklärte die deutsche Ministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn. Russland ist das Land außerhalb der EU, mit dem Deutschland die intensivste bilaterale Zusammenarbeit in der Forschung pflegt. Es bestehen 550 Hochschulpartnerschaften und rund 10.000 Forscher und Studenten lernen und forschen an Einrichtungen des jeweils anderen Landes. Der Schwerpunkt der strategischen Partnerschaft werde zukünftig vor allem auf der institutionalisierten Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen liegen, denn nur so könne sie auf eine langfristige und erfolgreiche Grundlage gestellt werden, so Bulmahn. In diesem Zusammenhang sei die Eröffnung eines Büros der Helmholtz-Gemeinschaft in Moskau geplant. Am 7. Februar wurden zudem verschiedene Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen. Diese umfassen die Intensivierung der bisherigen Zusammenarbeit im Bereich der Laserforschung, eine Forcierung der Forschungsprogramme in der Meeres- und Polarforschung mit Blick auf das Internationale Polarjahr 2007 und eine Vereinbarung über die künftigen Schwerpunkte auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).

Länder

Deutschland, Russland

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