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Inhalt archiviert am 2023-02-27

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eMobility-Technologieplattform schlägt eine öffentlich-private Partnerschaft in Höhe von zwei Millionen Euro vor

Die eMobility-Technologieplattform, die zur Unterstützung der Forschung im Drahtlos-Bereich und zur Stärkung der Führungsposition Europas auf dem Gebiet der Mobilkommunikation eingerichtet wurde, ist begeistert über ihre zukünftigen Auswirkungen, da sie wesentliche Mittelzusag...

Die eMobility-Technologieplattform, die zur Unterstützung der Forschung im Drahtlos-Bereich und zur Stärkung der Führungsposition Europas auf dem Gebiet der Mobilkommunikation eingerichtet wurde, ist begeistert über ihre zukünftigen Auswirkungen, da sie wesentliche Mittelzusagen von allen Beteiligten erhalten hat. Die Plattform eMobility, die offiziell am 18. März gestartet wird, ist eine EU-weite staatlich-private Partnerschaft, die sich auf europäische Anstrengungen bei Forschung und Entwicklung (FuE) und die Nutzung des künftigen Potenzials bei Mobilfunk und Drahtlos konzentriert. Die Partner beantragen Mittel für weitreichende Forschungsprojekte von der EU und großen Telekommunikationsausrüstungsfirmen (Nokia, Ericsson, Siemens, Alcatel) sowie Mobilfunkbetreibern (Vodafone, Deutsche Telekom, Telefonica). Anlässlich einer vor kurzem in Helsinki abgehaltenen Pressekonferenz sagte der Senior Vice-President und Technologieberater von Nokia, Yrjo Neuvo, dass "alle Beteiligten in den Vorbereitungsunterlagen klare Zusagen für Gesamtinvestitionen in Höhe von einer Milliarde Euro gemacht haben". Die Partner wünschen, dass die Europäische Kommission für diese Investition der Plattform für einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt zwei Millionen Euro zuerkennt. Wie die eMobility-Plattform erklärt, liegen die Gründe für die Investitionen in der Nutzung der nächsten Welle der Drahtlos-Innovationen sowie in der Sicherstellung der Führungsposition im Mobilbereich für alle Formen der Kommunikation in der EU. Auf dem Spiel steht ein Markt für vier Millionen Arbeitsplätze, der bis 2010 auf zehn Millionen angewachsen sein soll. Laut der Plattform sind die wirtschaftlichen Auswirkungen von Mobil und Drahtlos größer als diejenigen des Internet, wobei die Mobilfunkdienste derzeit drei Prozent des BIP in Europa ausmachen. "In den vergangenen zehn Jahren hat die europäische Industrie global eine klare industrielle und technologische Führungsposition im Bereich der Mobilkommunikation erreicht", erklärt die eMobility-Plattform. "Nun beginnen wir eine zweite Wachstumsphase im Mobil- und Drahtlosbereich, da Mobilfunkanwendungen und -dienste in Geschäftsprozesse und alle Aspekte des täglichen Lebens eingegliedert werden. Da sie dies erkannt haben, unternehmen asiatische Länder wie China und Korea beträchtliche Anstrengungen, um Europa auf diesem strategisch wichtigen Gebiet einzuholen. Die USA dominieren in der Drahtlos-Technologie für den Nahbereich und investieren ihr Verteidigungsbudget in die Förderung technologischer Fortschritte. In Europa brauchen wir nun hohe Investitionen in weiterentwickelte, auf der neuen Technologie basierende Anwendungen, um den europäischen Mobil- und Drahtlossektor zu pflegen und weiter auszubauen." "Um Europas Position auf dem Weltmarkt für Mobil- und Drahtlossysteme im Zeitraum 2010 bis 2015 zu halten, müssen wir großangelegte europäische Konzepte für Systemforschung und -entwicklung sowie für Mobildienste und -anwendungen im Kontext der digitalen Konvergenz ausarbeiten", fügt die Plattform hinzu. Daher hat die Plattform eine umfassende Forschungsagenda im Mobil- und Drahtlossektor für die EU ausgearbeitet und befasst sich derzeit mit einem Vorschlag für Maßnahmen zur gezielten Unterstützung (SSA) im Themenbereich Technologien für die Informationsgesellschaft des Sechsten Rahmenprogramms (RP6) als Brücke zum RP7.

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