Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch Deutsch
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS

Article Category

Inhalt archiviert am 2023-03-01

Article available in the following languages:

Große Resonanz auf Konsultation zur e-Zugänglichkeit

Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse einer im Januar durchgeführten öffentlichen Konsultation veröffentlicht, bei der nach der Notwendigkeit von "e-Zugänglichkeits-Maßnahmen" gefragt wurde, durch die sichergestellt werden soll, dass ältere Menschen und Menschen mit Be...

Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse einer im Januar durchgeführten öffentlichen Konsultation veröffentlicht, bei der nach der Notwendigkeit von "e-Zugänglichkeits-Maßnahmen" gefragt wurde, durch die sichergestellt werden soll, dass ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen aus den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) Nutzen ziehen. Die Ergebnisse zeigen die Bedeutung, die die Betroffenen öffentlichen Beschaffungsaufträgen beimessen. 90 Prozent der Befragten meinten, dass Anforderungen, IKT-Waren und -Dienstleistungen allen zugänglich zu machen, in öffentlichen Beschaffungsaufträgen festgelegt sein sollten. Die Befragten, darunter öffentliche Einrichtungen, Anbieter von IKT-Waren und -Dienstleistungen, Hochschulen, Wirtschaftsverbände und Nutzergruppen, meinten, dass die Kommission die Initiative ergreifen und solche Maßnahmen vorschlagen sollte. Die Beteiligten waren auch der Auffassung, dass IKT-Waren und -Dienstleistungen interoperabler werden sollten und dass zu diesem Zweck technische Anforderungen innerhalb der EU und darüber hinaus harmonisiert werden sollten. Viele der Befragten sprachen sich zwar für eine Art Produktzertifizierung oder ein "Kennzeichnungssystem" aus, es gab jedoch unterschiedliche Meinungen darüber, ob dieses System freiwillig oder obligatorisch sein oder auf einer Selbstzertifizierung mit Überprüfungen beruhen sollte. "Dies war unsere erste öffentliche Online-Konsultation zur e-Zugänglichkeit und die Reaktion darauf hat unsere Erwartungen in allen Zielgruppen bei Weitem überstiegen", erklärte Viviane Reding, EU-Kommissarin für die Informationsgesellschaft und Medien. "Die Beobachtungen, die uns die Fachleute und die Betroffenen mitteilten, liefern uns klare soziale, ethische und wirtschaftliche Gründe, unsere Bemühungen, die Vorteile von IKT den 90 Millionen EU-Bürgern zu bringen, die sie derzeit noch nicht voll nutzen können, weiter zu verfolgen. Die Informationsgesellschaft allen zugänglich zu machen, ist für mich sowohl eine soziale Notwendigkeit als auch ein wirtschaftliches Ziel. Je zugänglicher neue Technologien gemacht werden können, desto größer sind die potenziellen Märkte für sie", fügte sie hinzu. Die e-Zugänglichkeits-Politik der Kommission hat zum Ziel, Hindernisse zu beseitigen, die durch eine nicht geeignete Konzeption von IKT-Produkten und -Dienstleistungen für behinderte und ältere Menschen verursacht werden. Sie beruht einerseits auf verschiedenen Instrumenten zur Erlangung einer freiwilligen Harmonisierung der Bestimmungen in den Mitgliedstaaten, andererseits fördert sie Initiativen der Industrie. Weitere Maßnahmen haben zum Ziel, die Entwicklung von technischen Standards zur Verbesserung der Zugänglichkeit zu fördern, e-Kenntnisse zu vermitteln, zunehmend eine für alle geeignete Konzeption einzuführen, die Umsetzung der Internet-Zugänglichkeit weiter zu entwickeln, die EU-Mitgliedstaaten zum Austausch bewährter Praktiken zu ermutigen sowie die Zugänglichkeitsforschung und technologische Entwicklung im IKT-Bereich zu fördern. In der für September 2005 vorgesehenen Mitteilung wird die Kommission weitere Vorschläge zur Verbesserung der e-Zugänglichkeit unterbreiten.

Mein Booklet 0 0