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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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Vertreter der Kommission: RP7 wird Innovationspotenzial von KMU erhöhen

Mit einem erhöhten Haushalt, vereinfachten Verfahren und einem umfassenderen Ansatz soll das Siebte Rahmenprogramm (RP7) die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an den EU-Forschungsprogrammen erhöhen und dazu beitragen, diese innovativer zu machen, sagen Vertre...

Mit einem erhöhten Haushalt, vereinfachten Verfahren und einem umfassenderen Ansatz soll das Siebte Rahmenprogramm (RP7) die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an den EU-Forschungsprogrammen erhöhen und dazu beitragen, diese innovativer zu machen, sagen Vertreter der Kommission. Bei einem von CORDIS während der Europäischen Konferenz für Forschung und Innovation in Paris ausgerichteten Gespräch am runden Tisch zum Thema "Boost Your Business with Innovation" ("Fördern Sie Ihr Unternehmen durch Innovation") waren sich Yves Maisonny von der Generaldirektion Forschung der Kommission und Kurt König vom Amt für Veröffentlichungen einig, dass es häufig schwierig für KMU sei, Zugang zu den Rahmenprogrammen zu erhalten, aber dass das neue, unter dem RP7 vorgeschlagene Konzept mehr Flexibilität biete und das Potenzial und die Bedürfnisse von KMU berücksichtige. Wie Maisonny erklärte, besteht die derzeitige Politik unter dem RP6, das nur eine Seite der europäischen Politik in Bezug auf KMU ist, in der Verteilung von über zwei Milliarden Euro an KMU, um eine möglichst vorteilhafte Beteiligung zu erzielen und Partnerschaften zwischen großen Unternehmen und KMU für eine faire Verteilung von Forschungsergebnissen zu fördern. Mit dem RP7-Vorschlag hat sich die Kommission Maisonny zufolge für einen umfassenden Ansatz entschieden, der die Strukturfonds umfasst und das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) einführt. Der Vorschlag ist mit seiner erhöhten Flexibilität bei der Auswahl der Instrumente, seinem größeren Haushalt und seinen KMU-spezifischen Aktivitäten seiner Meinung nach besser an die Bedürfnisse von KMU angepasst als frühere Rahmenprogramme. "Außerdem liefert die Kommission Unterstützung für die Entwicklung gemeinsamer Programme, die auf KMU abzielen, und ihre Koordinierung zwischen den Mitgliedstaaten", sagte Maisonny. "Die Kommission unterstützt darüber hinaus die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen regionalen Clustern", fügte er hinzu. Maisonny betonte darüber hinaus die Tatsache, dass das neue CIP-Programm Kapitalrisiko und Innovation unterstützen wird, um zu verhindern, dass europäische Forschungsergebnisse und Vorteile außerhalb Europas kommerzialisiert werden. "Es gibt viele Einrichtungen, die mit Unterstützung der Kommission eingerichtet wurden, um die Beteiligung von KMU an Rahmenprogrammen zu erhöhen, wie beispielsweise die Euro-Info-Zentren [EIC], die BIC-Netze [BIC - Unternehmens- und Innovationszentren], die IRC [Innovation Relay Centres] und die Nationalen Kontaktstellen [NKS]", fuhr König fort. "Der Zugang zur gemeinschaftlichen Forschung ist möglich, selbst wenn die Verfahren häufig kompliziert sind." Den Teilnehmern zufolge hat ein KMU eine größere Erfolgschance, wenn es die Projekte voraussieht, ohne auf deren Veröffentlichung durch die GD Forschung zu warten. Ein weiterer Faktor, der den Erfolg beeinflusse, sei das Zusammenkommen von Kernpartnern, die lange vor der Vorschlagseinreichung mit der Arbeit an dem Projektentwurf beginnen. Schließlich sei es häufig der Fall, dass KMU, die bereits an einem Rahmenprogramm teilgenommen haben, mehr Erfolgschancen haben, weil sie tendenziell mit anderen Ansätzen zurückkehrten. Obwohl es keine Wunderlösung gebe, sei die Beteiligung von KMU an Rahmenprogrammen nicht so hindernisreich wie von manchen behauptet und das Verfahren sollte mit dem RP7 noch einfacher werden, schlussfolgerten die Teilnehmer.

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