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Inhalt archiviert am 2023-03-01

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Technologieplattform fordert 40 Prozent mehr Forschung an eingebetteten Systemen

Die industriegeführte Technologie-Plattform ARTEMIS (Advanced Research and Technology for EMbedded Intelligence in Systems) hat darauf hingewiesen, dass die Investitionen in vorwettbewerbliche Forschung zu eingebetteten Systemen bis zum Jahr 2010 um 40 Prozent steigen müssen, ...

Die industriegeführte Technologie-Plattform ARTEMIS (Advanced Research and Technology for EMbedded Intelligence in Systems) hat darauf hingewiesen, dass die Investitionen in vorwettbewerbliche Forschung zu eingebetteten Systemen bis zum Jahr 2010 um 40 Prozent steigen müssen, wenn Europa seine Spitzenposition in der digitalen Wirtschaft halten soll. Die Forderung wurde am 30. Juni in Paris gestellt, als ARTEMIS einen strategischen Forschungsplan für diesen Sektor vorstellte. Der Plan umfasst eine vergleichende Analyse der Forschung und Entwicklung (FuE) im Bereich eingebettete Systeme in Europa, den USA und Japan, ein Visions- und Strategiedokument mit detaillierten Forschungsprioritäten und den führenden Technologiedomänen sowie einen Aktionsplan, der die Umsetzung vorantreiben soll. Viviane Reding, Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien, erklärte: "Eingebettete Systeme sind eine Priorität unserer i2010-Strategie zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung in der digitalen Wirtschaft. Diese Strategie verbindet die Modernisierung regulatorischer Instrumente mit der Stärkung der Investitionen in Forschung und Partnerschaften mit der Industrie bei innovativen Projekten zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung in Europa." Unter dem Sechsten Rahmenprogramm lenkt die EU derzeit etwa 70 Millionen Euro jährlich in die Forschung zu eingebetteten Systemen. Laut ARTEMIS müssen die geforderten zusätzlichen 40 Prozent an Mitteln für vorwettbewerbliche Forschung von 640 Millionen Euro an öffentlichen Forschungsgeldern (EU und national) unterstützt werden. Die Industrie soll denselben Betrag aufbringen. Bereits 90 Prozent aller Computerchips und Mikroprozessoren sind eingebettet, und der Bereich wächst um zehn Prozent jedes Jahr. Schätzungen zufolge schaffen eingebettete Systeme weltweit schon 460.000 Arbeitsplätze, eine Zahl, die bis 2010 voraussichtlich auf 530.000 ansteigen wird. Werde die Gelegenheit jetzt ergriffen, so ARTEMIS, und ausreichend investiert, könnte das zusätzliche 150.000 neue Arbeitsplätze in Europa bedeuten.

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