Technischer Fortschritt verspricht neue Perspektiven beim Carsharing
Carsharing-Programme bringen unzählige Vorteile für Menschen und Umwelt gleichermaßen. Mit der ECCOCAR-Initiative(öffnet in neuem Fenster) wurde gezeigt, dass sie, dank einer technischen Lösung, die bei Endkundengeschäften, Autovermietungen sowie Unternehmensdienstleistungen eingesetzt werden kann, sogar über noch größeres Potential verfügen. „Als Start-up im Mobilitätssektor, das Lösungen für Carsharing und vernetzte Fahrzeuge bereitstellt, können wir Daten und Analysen generieren, die nicht nur für das Unternehmen oder die Kunden, die mit uns zusammenarbeiten, bezüglich Informationen über die Mobilität deren Angestellter nützlich sein könnten. Auch öffentliche Einrichtungen und Stadtverwaltungen, die im Bereich Nachhaltigkeit engagiert sind, könnten Nutzen daraus ziehen“, erklärt Alejandro Parralejo, Projektmitarbeiter und Leiter des Bereichs Marketing und Kommunikation. Die Strecke bewältigen ECCOCAR hat eine Reihe von Pilotprojekten für verschiedene Kunden umgesetzt. Durch Arbeiten in diesem Bereich war es Partnern möglich, mehr Leistungskennzahlen und Richtwerte festzulegen und eine höhere Produktqualität zu erreichen, was zu einer besseren Skalierbarkeit in der Zukunft führt. Das Produkt wurde an die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse angepasst, zudem wurde der jeweilige Bedarf nach zusätzlichen Funktionen berücksichtigt. „Wir haben nachverfolgt, wie genau diese Kunden ihre vernetzten Fahrzeuge einsetzen. Das ermöglichte uns eine Quantifizierung des Gewinns, den sie in verschiedenen Bereichen durch die Nutzung unserer Technologie erzielen“, erklärt Parralejo. Mit dem Anstieg von Kundenzahlen und der Anzahl von Pilotprojekten musste ECCOCAR Optimierungen am Installationsvorgang seiner Geräte in den Fahrzeugen vornehmen. Zu Beginn wurden bei der Installation zwei verschiedene Phasen durchlaufen, was viel Zeit in Anspruch nahm. „Wir sind jetzt allerdings mit verschiedenen Partnern darüber einig geworden, dass wir daran arbeiten werden, diesen Installationsprozess durch Verkürzung der Vorinstallations- und Installationsphasen zu beschleunigen“, merkt Parralejo an. Zu diesem Zweck wird an Integrationslösungen gearbeitet, die auf eine Programmierschnittstelle, oder API, auf das Fahrzeug zugreifen, wobei keine ‚in situ‘-Installation vonnöten ist. Ganz vorne bei Technik und Promotion Über seine Arbeit an der Verbesserung des Produktes hinaus investierte das ECCOCAR-Team Zeit in die Eröffnung neuer Vertriebskanäle und präsentierte sein Produkt bei einer Vielzahl allgemeiner und spezialisierter Veranstaltungen. „Außerdem bemühen wir uns ständig darum, neue Kunden zu gewinnen sowie unseren Vorsprung auszubauen und wir halten immer nach möglichen neuen Investoren Ausschau“, unterstreicht Parralejo. Das spanische Start-up hat an Konferenzen und Veranstaltungen teilgenommen, auf denen nachhaltige Mobilität und vernetzte Fahrzeuge im Mittelpunkt standen. Unter anderem waren das die Kongresse der Vereinigungen der Fuhrparkmanager Mexikos (AIAFA – Asociación Internacional de Administradores de Flotas de Automóviles) sowie Spaniens (AEGFA – Asociación Española de Gestores de Flotas de Automóviles). Bei letztgenannten trat das Start-up als Sponsor auf. Das Team nahm zusätzlich an Veranstaltungen teil, bei der Start-up-Ökosysteme an sich thematisiert wurden. Bahnbrechende Lösungen für die Beruhigung des Gewissens und des Marktes „Unsere Technologie bietet die Möglichkeit, Daten zu generieren, die dazu beitragen können, Lösungen für Mobilitätsprobleme in großen Städten zu finden, die mit der riesigen Anzahl an Autos zusammenhängen, und eine neue Strategie zu definieren, um ihrer Herr zu werden“ betont Parralejo. Die Lösung von ECCOCAR hat darüber hinaus auch das Potential, bahnbrechende Mehrwertdienstleistungen anzubieten, die den Anwenderkomfort steigern. Folgendes YouTube-Video(öffnet in neuem Fenster) gibt einen Überblick über das Angebot von ECCOCAR. Das Start-up hat gerade ein Carsharing-Programm für Autovermietungsfirmen entwickelt. „Wir möchten dieses Produkt, in das wir große Hoffnung setzen, auf den Markt bringen, denn es trifft den Geschäftskern der Zielgruppe, und wir glauben, dass es einen sehr positiven Einfluss auf den Markt haben kann“, sagt er abschließend. Weitere Projekte befinden sich in der Entwicklung und werden zu einer größeren und breiteren Kundenbasis führen: Nicht nur Fuhrparks von Firmen und Autovermietungen werden dann dazugehören, sondern auch öffentliche Einrichtungen sowie Stadtverwaltungen. Zuletzt ist noch zu erwähnen, dass das Team auch eine Anpassung seines Produktes für die Anwendung in Roller-, Motorrad- und Fahrradverleihsystemen ins Auge gefasst hat.