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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Niederländer treiben Wettbewerbsfähigkeit und Innovation im Sektor Lebensmittelproduktion in der EU voran

Am 1. Januar wurde ein neues Projekt zur Untersuchung der besten Möglichkeiten zur Maximierung der Innovation im Bereich Lebensmittel in der EU und zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit gemäß den Zielen von Lissabon ins Leben gerufen. Das Projekt wird unter dem Bereich "Unter...

Am 1. Januar wurde ein neues Projekt zur Untersuchung der besten Möglichkeiten zur Maximierung der Innovation im Bereich Lebensmittel in der EU und zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit gemäß den Zielen von Lissabon ins Leben gerufen. Das Projekt wird unter dem Bereich "Unterstützung der kohärenten Entwicklung der Politik, wissensorientierte Regionen 2" des Sechsten Rahmenprogramms der EU finanziert. Das Netzwerk "Food Innovation Network Europe (FINE)" ist eine auf zwei Jahre angelegte Studie, an der eine Reihe von Akteuren aus Lebensmittel-Clustern aus ganz Europa beteiligt sind: Ostniederlande (Food Valley), Schottland, Flandern (Belgien), Rogaland (Norwegen), Wielkopolska (Polen), Emilia-Romagna (Italien), Kastilien-León (Spanien) und Öresund (Dänemark und Schweden). In dem Projekt wird der regionale "Geschmack" jedes Gebiets berücksichtigt, indem einzelne Partner aus jeder Region eingeladen werden, mit den Beteiligten über die Spezialitäten einer Region sowie gute und schlechte Maßnahmen zu diskutieren. Das Team wird anschließend auf der Grundlage der Ergebnisse Empfehlungen aussprechen. Mit dem Projekt soll ein Beitrag zur seit langem bestehenden Zusammenarbeit zwischen den für verschiedene Spezialitäten bekannten Regionen in Europa und zur Förderung der Investitionen in Forschung und technologische Entwicklung (FTE) geleistet werden. Die Development Agency East Netherlands hat das Pilotnetzwerk in den Niederlanden unter Beteiligung der Universität und des Forschungszentrums Wageningen - ein bekanntes Spitzenforschungszentrum im Bereich Lebensmittel - und von "Food Valley", dem kommerziellen Zentrum für Lebensmittelinnovationen in Wageningen, ins Leben gerufen. Projektmanager Linze Rijswijk erläutert: "Die Auswirkungen dieser Forschung werden umfassender sein als die Partner glauben - wir spezialisieren uns auf Lebensmittelprofile. Wir werden Empfehlungen für die Wirtschaftspolitik aussprechen, wollen aber zuvor herausfinden, ob die Empfehlungen auf lokaler, Länder- oder EU-Ebene umsetzbar sind. Wir schauen uns die einzelnen Regionen an und prüfen, was wo funtioniert." "Im Mittelpunkt des ersten Projektjahres steht die Vernetzung der Partner, und im zweiten Jahr konzentrieren wir uns auf das umfassendere EU-weite Netzwerk. Am Ende des zweiten Projektjahres, gegen Ende 2007, werden dann Empfehlungen ausgesprochen", so Dr. Rijswijk. Am 2. und 3. Februar 2006 findet in Arnheim, Niederlande, eine Veranstaltung zur Projekteinführung statt.

Länder

Belgien, Dänemark, Spanien, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Schweden, Vereinigtes Königreich

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