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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Minister fordern mehr Transparenz der EFSA bei der Bewertung von GVO

Minister des Rats "Umwelt" haben die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) dazu aufgefordert, die Transparenz ihrer wissenschaftlichen Bewertungen von genetisch veränderten Organismen (GVO) zu erhöhen. Als Antwort darauf erklärte Stavros Dimas, EU-Kommissar f...

Minister des Rats "Umwelt" haben die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) dazu aufgefordert, die Transparenz ihrer wissenschaftlichen Bewertungen von genetisch veränderten Organismen (GVO) zu erhöhen. Als Antwort darauf erklärte Stavros Dimas, EU-Kommissar für Umwelt, dass die EFSA sich der Kritik bewusst sei, und schlug vor, in Zukunft möglicherweise Abänderungen am Zulassungsverfahren vorzunehmen. Die Mehrheit der Delegationen, die am Ratstreffen teilnahmen, forderten Änderungen in der Risikobewertung, wobei einige die Einrichtung von zusätzlichen Verfahrensschritten anregten. Die Minister sind außerdem der Ansicht, dass die Verbraucher mit vollständigeren und angemesseneren Informationen versorgt werden sollten. Laut Presseberichten erklärte die spanische Umweltministerin Cristina Narbona Ruiz: "Es gibt beträchtliche Unzulänglichkeiten, was unsere Kompetenz in der Bewertung von GVO betrifft." Einige Länder verlangten eine wissenschaftliche Erforschung möglicher Langzeitfolgen von GV-Produkten, wohingegen andere sich für unabhängigere Kontrollen von Forschungsmaßnahmen, die von der Industrie durchgeführt werden, aussprachen. Während zahlreiche Mitgliedstaaten Kritik am Zulassungsverfahren verlauten ließen, betonte Elliot Morley, britischer Staatsminister für Klimaänderung und Umwelt, dass das bestehende Verfahren im Großen und Ganzen gut sei. Er stimmte jedoch damit überein, dass die EFSA ihre Arbeit transparenter gestalten sollte und ihre Argumentationen klarer und stichhaltiger sein sollten. Dimas betonte, dass die EFSA erst kürzlich gegründet worden sei und sich - wie jede große Organisation am Anfang - "noch in der Orientierungsphase befindet". Er fügte hinzu, dass die Behörde zurzeit ihre Methoden überprüfe, um eine höchstmögliche Qualität der Risikobewertung zu gewährleisten, und äußerte die Hoffnung, dass ein größeres Vertrauen in das Bewertungsverfahren künftige Entscheidungen zu GVO-Zulassungen weniger umstritten machen werde.

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