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Inhalt archiviert am 2023-03-02

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Neuer Bericht: Britische Forschung hat trotz geringerer Ausgaben starke Auswirkungen

Trotz vergleichsweise niedrigerer Investitionen sind die globalen Auswirkungen der britischen Forschung immer noch beständig hoch und in bestimmten Bereichen weltweit führend, heißt es in einem neuen, vom Office of Science and Technology (OST) in Auftrag gegebenen Bericht. D...

Trotz vergleichsweise niedrigerer Investitionen sind die globalen Auswirkungen der britischen Forschung immer noch beständig hoch und in bestimmten Bereichen weltweit führend, heißt es in einem neuen, vom Office of Science and Technology (OST) in Auftrag gegebenen Bericht. Der Bericht ist der dritte in einer Reihe zur Messung der relativen internationalen Leistung der Wissenschafts- und Technikbasis des VK für das Handels- und Industrieministerium (DTI) und "bestätigt die starke relative internationale Leistung des VK in Bezug auf Errungenschaften, Produktivität und Effizienz". Anhand der Verwendung einer etablierten Reihe von Indikatoren und Vergleichen mit 25 anderen Ländern stellten die Verfasser fest, dass das VK eine beständigere Leistung in verschiedenen Bereichen erzielt als die meisten Länder und dass sein stärkster Bereich insgesamt die Naturwissenschaften sind. Während das VK an 17. Stelle von 21 Ländern liegt, für die Daten in Bezug auf die Forschungsausgaben als BIP-Anteil zur Verfügung stehen, liegt es bei seinem weltweiten Anteil an Veröffentlichungen von Artikeln in Zeitschriften an zweiter Stelle hinter den USA. "Bei der kürzlichen Stagnation bei den Veröffentlichungen scheint es sich eher um eine Konsolidierung als um einen tatsächlichen Rückgang zu handeln", heißt es in dem Bericht weiter. Das Land liegt bei den Zitaten ebenfalls an zweiter Stelle hinter den USA, wobei rund zwölf Prozent des weltweiten Anteils auf das VK entfallen. In zehn zentralen Forschungsbereichen liegt das VK abermals an zweiter Stelle hinter den USA, außer in den Bereichen Mathematik, wo es an dritter Stelle liegt, und Physikwissenschaft und Ingenieurwesen, wo es den vierten Rang innehat. In Bezug auf die Forschungsauswirkungen ist das VK weltweit führend in den Bereichen vorklinische Gesundheit und Biowissenschaften, während der Anteil des Landes an Doktoranden weitgehend derselbe ist wie in anderen Ländern, mit Ausnahme Deutschlands, das wesentlich mehr hat. "Das VK hat eine Führungsposition in den G8-Ländern und liegt insgesamt an dritter Stelle hinter der Schweiz und den Niederlanden bei der relativen Produktivität (veröffentlichte Artikel pro Forscher) und Effektivität (Zitate pro Forscher)", heißt es in dem Bericht. "Tatsächlich deutet der leichte Rückgang der Artikel und der gleichzeitige Anstieg bei den Zitaten auf eine Verschiebung von Quantität zu Qualität hin." Der Bericht hebt weiter zwei Bereiche für potenzielle Bedenken für das VK hervor. Erstens ist die Verfügbarkeit hoch qualifizierter Personen mit einer Forschungsausbildung geringer als bei seinen Wettbewerbern, obwohl die steigende Zahl von Forschern im Verhältnis zum F&E-Personal auf eine zunehmende Forschungsprofessionalisierung hindeuten könnte. Darüber hinaus nimmt die Leistung des VK in Bezug auf Unternehmensausgaben für die Forschung ab und liegt inzwischen unter dem Durchschnitt seiner Konkurrenten. "Auf Ebene der Forschungsbereiche ist der Rückgang am deutlichsten in den Naturwissenschaften, dem Kernbereich des Landes in Bezug auf die Forschungsstärke", heißt es in dem Bericht abschließend. Der britische Minister für Wissenschaft und Innovation Lord Sainsbury erklärte: "Dieser Bericht zeigt die beständige Stärke der Wissenschaft des VK, nicht nur in spezifischen Bereichen, sondern in allen Wissenschaftsdisziplinen von Ingenieurwesen und Physikwissenschaften bis hin zu den Künsten und Geisteswissenschaften." Eine Sprecherin von Research Councils UK, Professor Julia Goodfellow, begrüßte die Ergebnisse, aber warnte vor Selbstzufriedenheit: "Es ist wichtig, dass sowohl die Investitionen der Regierung als auch des Privatsektors in die Forschung und Entwicklung künftig steigen, und wir investieren in steigende Kapazität in Bereichen, in denen wir derzeit einen Qualifikationsmangel haben."

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