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Europäische Investitionsbank startet Hochschulforschungsaktion

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat eine "Universities Research Action" ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, durch das Angebot von Finanzierungsmitteln und Stipendien für Studenten an Universitäten in der EU engere Beziehungen zu Hochschulen zu knüpfen. Die Ba...

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat eine "Universities Research Action" ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, durch das Angebot von Finanzierungsmitteln und Stipendien für Studenten an Universitäten in der EU engere Beziehungen zu Hochschulen zu knüpfen. Die Bank finanziert derzeit viele EU-Projekte, die die Einschränkungen durch die Lissabon-Agenda erfüllen. Die Aktion ist in drei verschiedene Bereiche unterteilt: Der erste Bereich, das EIB University Research Sponsorship Programme, unterstützt Hochschulen, die auf vier Bereiche, auf die sich die EIB geeinigt hat, spezialisiert sind. In diesem ersten Jahr wird sich die Bank auf Folgendes konzentrieren: finanzielle und wirtschaftliche Bewertung von Umweltauswirkungen (Frist für die Einreichung von Beiträgen: 9. Mai), Technologiebewertung und Beschleunigung der Innovation (Frist: 16. Mai), öffentlich-private Partnerschaften (Frist: 23. Mai) und soziale Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung (Frist: 30. Mai). Die Bank bietet Stipendien im Wert von bis zu 100.000 Euro pro Jahr für bis zu drei Jahre in diesen Kategorien an. Der zweite Bereich, STAREBEI (Stages De Recherche BEI - EIB-Forschungspraktika), stellt Finanzierungsmittel für Studenten bereit, die an gemeinsamen Projekten von EIB und Hochschule arbeiten. Die Unterstützung erfolgt normalerweise in Form von Praktika, die sowohl von der Hochschule als auch von einem EIB-Tutor begleitet werden. Die Projekte sind forschungsbasiert und die Begleitung dauert zwischen sechs Monaten und einem Jahr. Es wird erwartet, dass die Studenten auch für gewisse Zeiträume bei der EIB in Luxemburg arbeiten. Schließlich zielen die EIB University Networks auf die Einrichtung allgemeinerer Netze mit Hochschulen ab, die in Bereichen von besonderem Interesse für die EIB arbeiten. Dies könnte diesen Hochschulen das Recht verleihen, das EIB-Label in Werbematerial zu verwenden. Die EIB wird jetzt außerdem Beihilfen in kleinerem Umfang sowie Praktika in Hochschulen mit klarem EU-weitem Interesse anbieten.