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E-RAIN-Projekt sucht neue Regionalpartner zur Erweiterung des Innovationsnetzwerks

Am E-RAIN-Projekt, das mit EU-Fördermitteln finanziert wird, beteiligen sich sechs europäische Regionen, die nun nach neuen Partnerorganisationen suchen, um ihr Netzwerk für innovative Regionen auszuweiten. Das Projekt wird im Rahmen der Initiative "Regions of Knowledge 2" u...

Am E-RAIN-Projekt, das mit EU-Fördermitteln finanziert wird, beteiligen sich sechs europäische Regionen, die nun nach neuen Partnerorganisationen suchen, um ihr Netzwerk für innovative Regionen auszuweiten. Das Projekt wird im Rahmen der Initiative "Regions of Knowledge 2" unter dem Sechsten Rahmenprogramm (RP6) gefördert. Die sechs Projektpartner aus Emilia Romagna (Italien), Katalonien (Spanien), Grenoble (Frankreich), Stuttgart (Deutschland), Westpannonien (Ungarn) sowie Oberschlesien (Polen) setzen sich für eine optimale Nutzung der Forschungsfördermittel von öffentlichen und privaten Organisationen ein. Ziel des Projekts besteht unter anderem darin, Fördermittel schneller zu nutzen, indem Engpässe und ineffiziente Prozeduren vermieden werden. Ein zweites Projektziel ist die Einrichtung einer Plattform für gegenseitiges Lernen, die alle Organisationen einbezieht, die im Bereich der Innovation und Verbreitung von Forschungsergebnissen tätig sind, insbesondere Organisationen aus den neuen EU-Mitgliedstaaten. "Wenn wir Europäer über regionale Innovation reden, sollten wir uns die ehrgeizigen Ziele des Gipfels von Lissabon von 2000 vor Augen halten, nämlich die Europäische Union bis 2010 zu der wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaft der Welt umzugestalten. Außerdem sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass die Regionalebene ein effizientes Testumfeld für die Entwicklung von beispielhaften, auf regionale Bedürfnisse und Besonderheiten zugeschnittene Politiken darstellt", erklärte das Konsortium von E-RAIN und fügte hinzu, dass sich die Zahl der Regionen mit der EU-Erweiterung 2004 von 213 auf 254 erhöht hat. Die Projektpartner konzentrieren sich auf einen Kernpunkt der Lissabon-Agenda, nämlich die Wettbewerbsfähigkeit. Wettbewerbsfähigkeit führt zu Exzellenz, die jedoch für einzelne Regionen nur schwer zu erzielen ist. Durch Netzwerke wird eine kritische Masse an Regionen zusammengeführt, wobei jede Region eine individuelle Wirtschaftsstruktur und eigene Stärken aufweist, sodass die Regionen durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen voneinander lernen können. Im Rahmen von E-RAIN werden zudem die regionalen Innovationspolitiken analysiert und verglichen. Damit wollen die Projektpartner ein operationelles Modell entwickeln, das zur Umsetzung von Forschungs- und Innovationspolitiken in den europäischen Regionen beiträgt. Des Weiteren organisieren die Projektpartner Studienaufenthalte, öffentliche Veranstaltungen im Rahmen von Projekttreffen sowie offene Diskussionen über Themen wie Technologietransfereinrichtungen und Innovationszentren. Organisationen, die sich dem Konsortium anschließen möchten, können sich über die untenstehende Website mit E-RAIN in Verbindung setzen. Bewerber werden auf eine Liste der E-RAIN-Website gesetzt, die zweimal monatlich aktualisiert wird. Anhand der Liste wird das für das Projektmanagement von E-RAIN zuständige Direktorium geeignete Bewerber auswählen, die dann an Studientreffen und -aufenthalten teilnehmen werden.